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Geographie weltweit

In der modernen Wissenschaft der Geographie wird sich mit der Erdoberfläche und deren physischer Beschaffenheit sowie mit dem darauf bestehenden menschlichen Leben beschäftigt. Die Geographie ist integrativ, sie arbeitet mit anderen Wissenschaften wie den Sozial- oder Naturwissenschaften zusammen und bedient sich zudem an deren Ergebnissen und Theorien. Der Fokus wird auf lokale, regionale sowie auf globale Umweltphänomene, Strukturen und Probleme gerichtet.
Der wissenschaftliche Begriff Plattentektonik beschreibt das geografische Phänomen der Kontinente. Die Erde besteht demnach aus den schweren ozeanischen und den leichteren kontinentalen Platten. Diese bewegen sich jährlich um einige Zentimeter aufeinander zu oder weg. Heute kann die Erde in der Auslegung der geographischen Wissenschaft in sieben Kontinente unterteilt werden.

Spürbare Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Erde

Die Erdoberfläche umfasst eine Fläche von rund 510 Millionen Quadratkilometer. Asien ist mit dessen Fläche von 44 Millionen Quadratkilometern der größte Kontinent und viermal so groß wie Europa. Russland erstreckt sich über die zwei Kontinente Europa und Asien. Der Staat ist mit einer Fläche von über 17 Millionen Quadratkilometern das größte Land der Welt. Die Erdoberfläche befindet sich in einem ständigen Wandel. In den vergangenen Jahrzehnten ist hier vor allem ein Phänomen in den Vordergrund gerückt: der Klimawandel und deren Folgen sind auch für die Geographie ein sehr prägendes Thema. Die negativen Auswirkungen werden u.a. bei der Betrachtung der Fläche der Arktis und Antarktis deutlich: Die von Menschen verursachte Klimaerwärmung sowie der unaufhörliche CO2-Ausstoß haben einen starken Rückgang der Pole verursacht.
Im Kampf gegen den Klimawandel spielen auch die Wälder eine wichtige Rolle. Die gesamte Waldfläche der Erde nimmt seit Jahrzehnten stetig ab. Grund für die Veränderung der Waldflächen ist vor allem die globale Waldrodung für den menschlichen Konsum. Agrarflächen bedecken auf der Erde insgesamt 4,75 Milliarden Hektar. (Stand 2019) Zur Orientierung: Das entspricht etwa einem Drittel der gesamten Landfläche der Erde. Länder wie Russland, Kanada und Brasilien sind dafür bekannt besonders stark von Waldfläche bedeckt zu sein. Allein die in Russland liegende Waldfläche macht einen Anteil von über 20 Prozent der gesamten Waldfläche der Erde aus.

Die Erde – Der blaue Planet

Da die Erdoberfläche zu über 70 Prozent aus Wasser besteht, wird die Erde auch als blauer Planet bezeichnet. Den größten Anteil dieser Wassermassen machen die Ozeane aus, allein der Pazifik bedeckt etwa 46 Prozent der gesamten Wasseroberfläche der Erde und ist damit der größte Ozean. Seit Juni 2021 gibt es statt vier nun fünf Weltmeere, das jüngst offiziell dazugekommene Weltmeer ist der Antarktische Ozean. Die Weltmeere sind und bleiben ein teils wissenschaftlich unerforschtes Gebiet. Zu den besonders unerforschten Bereichen der Meere zählt der Mariannengraben im westlichen Pazifischen Ozean. Es ist der tiefste Punkt der Erde und beinhaltet einzigartige und unerforschte Lebewesen. Neben Meeren gelten auch Seen fließende Gewässer als wichtiger Teil der Erdoberfläche und sind überall auf der Erde verteilt. Die drei längsten Flüsse der Welt sind der Nil, der Amazonas und der Jangtsekiang. Sie alle sind mehr als 6.000 Kilometer lang. Der Nil erstreckt sich in Nordafrika durch mehrere Länder sowie die Sahara und prägt damit verschiedene Landschaften und Kulturen.

Berglandschaften und Naturkatastrophen

Landschaftlich gibt es wenig Gebiete, die so viel Abwechslung bieten wie die größten Gebirgsketten der Erde. Die Anden ziehen sich über etwa 7.000 Kilometer durch ganz Südamerika und bilden das längste Gebirge der Welt. Teil des drittlängsten Gebirges, des Himalayas, ist der Mount Everest. Er ist mit einem Gipfel von 8.484 m Höhe der höchste Berg der Welt und trägt den Spitznamen “Dach der Welt”. Der Montblanc, die Dofourspitze oder das Matterhorn sind in Europa beheimatet und die höchsten des Kontinents. Die Gebirgsketten der Erde hören niemals auf zu wachsen. Indem sich die Kontinentalplatten bewegen und aufeinander schieben, kommt es zu einem jährlichen Wachstum der Gebirge in Zentimetergröße sowie zu seismischen Erschütterungen. Hierunter fallen beispielsweise Erdbeben. Eines der folgenschwersten Naturkatastrophen ist nach wie vor das Erdbeben und der Tsunami von Thailand im Jahr 2004. Ein Seebeben im Indischen Ozean vor der Küste von Sumatra sorgte für Zerstörung und über 220.000 Todesopfer. Das Land mit der größten Gefährdung durch Naturkatastrophen ist der Inselstaat Vanuatu, östlich von Australien. (Stand 2021)

Die Weltbevölkerung wächst

Die Entwicklung der Weltbevölkerung lässt sich mithilfe verschiedener Kennzahlen beschreiben. Im Jahr 2020 lebten rund 7,79 Milliarden Menschen auf der Erde. Diese Anzahl verdreifachte sich seit 1950 und wird auch zukünftig weiterwachsen. Mit großem Abstand gilt Asien als der bevölkerungsreichste Kontinent, über 59 Prozent der Weltbevölkerung sind hier Zuhause. Ein Bevölkerungswachstum bzw. -rückgang nimmt in verschiedenen Regionen der Welt ein unterschiedliches Ausmaß an. In Weltregionen des globalen Südens steigt das Wachstum deutlich stärker an als in Kontinenten wie Latein- oder Nordamerika. Auf dem europäischen Kontinent wird die Bevölkerungszahl Prognosen zufolge sogar abnehmen. Moldawien ist das Land, in dem der Bevölkerungsrückgang im Jahr 2020 am höchsten war, es sank um 1,72 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Bevölkerungsdichte wird ein wachsender Trend für alle Kontinente, ausgenommen Europa, vorhergesagt. Die Bevölkerungsdichte steht im Zusammenhang mit einem modernen Trend: der Urbanisierung. Hierbei geschieht eine städtische Verdichtung des menschlichen Lebensraums. Bis zum Jahr 2050 könnte die Landbevölkerung der Erde auf etwa ein Drittel sinken, der Anteil der Städtebevölkerung ökonomisch entwickelter Staaten hingegen wird weiterwachsen und bis dahin auf über 54 Prozent gestiegen sein. Zum Vergleich: Im Jahr 1950 lag die der Anteil der globalen Landbevölkerung bei rund 70 Prozent. Mit Blick auf den weltweiten Urbanisierungsgrad bedeutet dies einen prognostizierten Anstieg auf rund 60 Prozent bis zum Jahr 2030. Besonders fortgeschritten bezüglich der Verstädterung und dem nationalen Urbanisierungsgrad zeigen sich Länder wie Hongkong, Nauru oder Singapur. In diesem Kontext wird des Öfteren von sogenannten Megacities gesprochen, hier leben mehr als zehn Millionen Einwohner. Urbanisierung und der Megacity-Trend sind in China Teil des politischen und wirtschaftlichen Prozesses, bei dem sich China von einem Agrarstaat zu einer modernen Volkswirtschaft entwickelte.

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