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Secondhand und Vintage: Deutscher Modemarkt im Wandel

Secondhand ist en vogue - Gebrauchte Produkte, wie beispielsweise Bekleidung, Bücher, Elektronikartikel oder Möbel werden zunehmend wiederge- und -verkauft. Während bis vor kurzem vornehmlich Flohmärkte und stationäre Secondhandläden Käufer:innen und Verkäufer:innen von Secondhandmode als Kaufs- und Verkaufsort dienten, werden gerade seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 Secondhandprodukte vor allem online gehandelt. Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder Vinted bieten Verkäufer:innen dabei die Möglichkeit gebrauchte Artikel zu vertreiben und zu erwerben und Konsument:innen nutzen diese Vertriebsform neben den klassischen Einkaufsorten mehr und mehr. Die Nachfrage im Secondhandmarkt insgesamt ist daher weltweit in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das globale Marktvolumen mit Secondhandmode (Bekleidung, Schuhe und Accessoires) wird für das Jahr 2020 auf eine Höhe von 30 bis 40 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Anbieter von Secondhand im deutschen Modemarkt weiter im Aufwind

Mehr als drei Viertel der Konsument:innen in Deutschland bevorzugen den Online-Kauf von Secondhandprodukten. Wichtige Onlinehändler von Secondhandmode sind zum Beispiel Momox und Vinted. Der Umsatz von Momox betrug im Jahr 2020 rund 312 Millionen Euro. Damit war Momox im Vorjahr in Deutschland der nach Umsatz führende Onlineanbieter von Secondhandmode. Selbst Platzhirsche im Modemarkt wie H&M bieten mittlerweile gebrauchte Kleidung im Onlinehandel über eigene Secondhandplattformen an.

Begriffliche Abgrenzung von Secondhand, Vintage und Retro

Mit Secondhand werden grundsätzlich Produkte zusammengefasst, die im Sekundärmarkt gehandelt werden. Dabei können die Artikel einerseits gebraucht oder auch ungenutzt sein. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist, dass es sich um wiederverwendete Waren handelt, die den Besitzer wechseln.
Vintage umfasst demgegenüber qualitativ hochwertige Produkte, die gleichzeitig älter als zwanzig Jahre alt sind. Somit sind sie in der Regel auch Secondhandartikel. Im Gegensatz dazu beschreibt Retro einen neuen Artikel, der das Design eines hochwertigen Originals nachempfindet.

Nachhaltiger Konsumtrend als Katalysator von Secondhand

Nachhaltigkeit gewinnt als Kaufkriterium unter Konsument:innen immer mehr an Bedeutung. Da sich in der Modebranche Trends schnell ändern, bietet sich der Kauf und Verkauf von bereits getragenen Kleidungsstücken besonders an. Auch die umweltschädlichen Folgen von Fast Fashion werden durch den im Verhältnis dazu wachsenden Secondhandmarkt in der Modebranche insgesamt gemindert. Nach einer Erhebung des Statista Global Consumer Survey im Jahr 2020 haben 44 Prozent der Konsument:innen in Deutschland ein Secondhandprodukt gekauft. Neben dem Zustand der Artikel ist auch der Preis einer der wichtigsten Gründe für das Shoppen von Secondhandkleidung.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Secondhand" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Secondhandplattformen

Secondhandmarkt in Deutschland

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 32 Statistiken aus dem Thema "Secondhand".

Secondhand und Vintage

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Secondhand und Vintage: Deutscher Modemarkt im Wandel

Secondhand ist en vogue - Gebrauchte Produkte, wie beispielsweise Bekleidung, Bücher, Elektronikartikel oder Möbel werden zunehmend wiederge- und -verkauft. Während bis vor kurzem vornehmlich Flohmärkte und stationäre Secondhandläden Käufer:innen und Verkäufer:innen von Secondhandmode als Kaufs- und Verkaufsort dienten, werden gerade seit Beginn der Corona-Pandemie im Jahr 2020 Secondhandprodukte vor allem online gehandelt. Online-Plattformen wie eBay Kleinanzeigen oder Vinted bieten Verkäufer:innen dabei die Möglichkeit gebrauchte Artikel zu vertreiben und zu erwerben und Konsument:innen nutzen diese Vertriebsform neben den klassischen Einkaufsorten mehr und mehr. Die Nachfrage im Secondhandmarkt insgesamt ist daher weltweit in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das globale Marktvolumen mit Secondhandmode (Bekleidung, Schuhe und Accessoires) wird für das Jahr 2020 auf eine Höhe von 30 bis 40 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Anbieter von Secondhand im deutschen Modemarkt weiter im Aufwind

Mehr als drei Viertel der Konsument:innen in Deutschland bevorzugen den Online-Kauf von Secondhandprodukten. Wichtige Onlinehändler von Secondhandmode sind zum Beispiel Momox und Vinted. Der Umsatz von Momox betrug im Jahr 2020 rund 312 Millionen Euro. Damit war Momox im Vorjahr in Deutschland der nach Umsatz führende Onlineanbieter von Secondhandmode. Selbst Platzhirsche im Modemarkt wie H&M bieten mittlerweile gebrauchte Kleidung im Onlinehandel über eigene Secondhandplattformen an.

Begriffliche Abgrenzung von Secondhand, Vintage und Retro

Mit Secondhand werden grundsätzlich Produkte zusammengefasst, die im Sekundärmarkt gehandelt werden. Dabei können die Artikel einerseits gebraucht oder auch ungenutzt sein. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist, dass es sich um wiederverwendete Waren handelt, die den Besitzer wechseln.
Vintage umfasst demgegenüber qualitativ hochwertige Produkte, die gleichzeitig älter als zwanzig Jahre alt sind. Somit sind sie in der Regel auch Secondhandartikel. Im Gegensatz dazu beschreibt Retro einen neuen Artikel, der das Design eines hochwertigen Originals nachempfindet.

Nachhaltiger Konsumtrend als Katalysator von Secondhand

Nachhaltigkeit gewinnt als Kaufkriterium unter Konsument:innen immer mehr an Bedeutung. Da sich in der Modebranche Trends schnell ändern, bietet sich der Kauf und Verkauf von bereits getragenen Kleidungsstücken besonders an. Auch die umweltschädlichen Folgen von Fast Fashion werden durch den im Verhältnis dazu wachsenden Secondhandmarkt in der Modebranche insgesamt gemindert. Nach einer Erhebung des Statista Global Consumer Survey im Jahr 2020 haben 44 Prozent der Konsument:innen in Deutschland ein Secondhandprodukt gekauft. Neben dem Zustand der Artikel ist auch der Preis einer der wichtigsten Gründe für das Shoppen von Secondhandkleidung.

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