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Re-Commerce in Deutschland: Daten und Fakten zum Online-Markt für Gebrauchtes

Der Begriff Re-Commerce umfasst den Online-Markt für gebrauchte Gegenstände. Dieses Marktsegment war lange Zeit vor allem für den Handel von gebrauchten Elektrogeräten gefragt, konzentriert sich mittlerweile jedoch außerdem auf Waren wie Kleidung, Bücher oder Möbelstücke. Der globale Trend zum Handel und Konsum von gebrauchten Waren erlebt unter anderem aufgrund der Aktualität von nachhaltigen Lebens- und Konsumformen einen Boom. Laut Statista Global Consumer Survey haben 44 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 ein Secondhandprodukt gekauft. Zu den führenden Unternehmen im Re-Commerce-Handel gehören eBay Kleinanzeigen, Momox, Vinted oder ReBuy. Allein Momox, ein Online-Anbieter für den Ankauf von gebrauchten Büchern und Medien sowie mittlerweile auch Kleidung, erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 312 Millionen Euro.

Re-Commerce boomt: Secondhand wird am liebsten online geshoppt

Das Online-Portal eBay Kleinanzeigen wurde 2009 gegründet. Es ist inzwischen das größte Online-Kleinanzeigenportal für Waren und Dienstleistungen sämtlicher Art und gehört mit seiner Reichweite zu den Top-Online-Angeboten in Deutschland. Anbieter wie ReBuy sorgten bei ihrem Einstieg mit einem noch professionelleren Handel von Waren aus zweiter Hand für einen Hype. Anders als bei eBay Kleinanzeigen, wo lediglich eine Plattform für den direkten An- und Verkauf zwischen Konsumenten bereitgestellt wird, tritt ReBuy selbst als Käufer und Verkäufer von gebrauchten Waren auf. Einen weiteren Hype stellt der Handel mit Secondhandkleidung im Internet dar. Während es einst Kunden für Mode aus zweiter Hand vor allem auf Flohmärkte in ihrer Nachbarschaft verschlug, hat sich inzwischen das Shoppen von Secondhandkleidung auf dem Online-Markt als beliebtesten Kaufort für Secondhandmode etabliert und liegt weit vor Flohmärkten und den Secondhandläden vor Ort. Es ist somit auch kein Wunder, dass Big Player des gegenläufigen Fast-Fashion-Marktes wie H&M auf den Erfolgszug des Re-Commerce aufsteigen. Der schwedische Großkonzern ist seit 2020 in Kooperation mit dem Unternehmen Sellpy in Deutschland auf dem Re-Commerce-Markt vertreten.

Der Nachhaltigkeitsaspekt überzeugt Konsumenten zum Secondhandkauf

Was heute trendig ist, kann morgen schon wieder out sein. Die Strategie der Fast-Fashion-Industrie verfolgt eine kostengünstige Herstellung neuer Modestücke, um weit mehr als die klassischen vier Kollektionen zum Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf den Markt zu bringen. Entgegen der extremen Schnelllebigkeit hat Secondhandshopping von Kleidungsstücken das Ziel bereits gebrauchte Ware erneut in den Kreislauf der Mode zu bringen. Die Gründe für den Kauf von Secondhandkleidung sind ganz unterschiedlich, zeigen jedoch einen klaren Trend. Neben Argumenten wie der Exklusivität von Kleidungsstücken ist es vor allem der umweltschonende Aspekt des Konsums von Secondhandmode, der insbesondere Konsumenten jüngeren Alters überzeugt.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Re-Commerce in Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

An- und Verkauf von Secondhandware

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 35 Statistiken aus dem Thema "Re-Commerce in Deutschland".

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Re-Commerce in Deutschland: Daten und Fakten zum Online-Markt für Gebrauchtes

Der Begriff Re-Commerce umfasst den Online-Markt für gebrauchte Gegenstände. Dieses Marktsegment war lange Zeit vor allem für den Handel von gebrauchten Elektrogeräten gefragt, konzentriert sich mittlerweile jedoch außerdem auf Waren wie Kleidung, Bücher oder Möbelstücke. Der globale Trend zum Handel und Konsum von gebrauchten Waren erlebt unter anderem aufgrund der Aktualität von nachhaltigen Lebens- und Konsumformen einen Boom. Laut Statista Global Consumer Survey haben 44 Prozent der Deutschen im Jahr 2020 ein Secondhandprodukt gekauft. Zu den führenden Unternehmen im Re-Commerce-Handel gehören eBay Kleinanzeigen, Momox, Vinted oder ReBuy. Allein Momox, ein Online-Anbieter für den Ankauf von gebrauchten Büchern und Medien sowie mittlerweile auch Kleidung, erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 312 Millionen Euro.

Re-Commerce boomt: Secondhand wird am liebsten online geshoppt

Das Online-Portal eBay Kleinanzeigen wurde 2009 gegründet. Es ist inzwischen das größte Online-Kleinanzeigenportal für Waren und Dienstleistungen sämtlicher Art und gehört mit seiner Reichweite zu den Top-Online-Angeboten in Deutschland. Anbieter wie ReBuy sorgten bei ihrem Einstieg mit einem noch professionelleren Handel von Waren aus zweiter Hand für einen Hype. Anders als bei eBay Kleinanzeigen, wo lediglich eine Plattform für den direkten An- und Verkauf zwischen Konsumenten bereitgestellt wird, tritt ReBuy selbst als Käufer und Verkäufer von gebrauchten Waren auf. Einen weiteren Hype stellt der Handel mit Secondhandkleidung im Internet dar. Während es einst Kunden für Mode aus zweiter Hand vor allem auf Flohmärkte in ihrer Nachbarschaft verschlug, hat sich inzwischen das Shoppen von Secondhandkleidung auf dem Online-Markt als beliebtesten Kaufort für Secondhandmode etabliert und liegt weit vor Flohmärkten und den Secondhandläden vor Ort. Es ist somit auch kein Wunder, dass Big Player des gegenläufigen Fast-Fashion-Marktes wie H&M auf den Erfolgszug des Re-Commerce aufsteigen. Der schwedische Großkonzern ist seit 2020 in Kooperation mit dem Unternehmen Sellpy in Deutschland auf dem Re-Commerce-Markt vertreten.

Der Nachhaltigkeitsaspekt überzeugt Konsumenten zum Secondhandkauf

Was heute trendig ist, kann morgen schon wieder out sein. Die Strategie der Fast-Fashion-Industrie verfolgt eine kostengünstige Herstellung neuer Modestücke, um weit mehr als die klassischen vier Kollektionen zum Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf den Markt zu bringen. Entgegen der extremen Schnelllebigkeit hat Secondhandshopping von Kleidungsstücken das Ziel bereits gebrauchte Ware erneut in den Kreislauf der Mode zu bringen. Die Gründe für den Kauf von Secondhandkleidung sind ganz unterschiedlich, zeigen jedoch einen klaren Trend. Neben Argumenten wie der Exklusivität von Kleidungsstücken ist es vor allem der umweltschonende Aspekt des Konsums von Secondhandmode, der insbesondere Konsumenten jüngeren Alters überzeugt.

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