Staatsverschuldung der USA nach Monaten bis April 2019

USA: Staatsverschuldung von April 2018 bis April 2019 * (in Billionen US-Dollar)

Staatsverschuldung der USA nach Monaten bis April 2019 Die Neuverschuldung der USA hat sich im Jahr 2019 verlangsamt, so dass sich die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten im April 2019 auf rund 22,03 Billionen US-Dollar eingependelt hat. Im März 2019 wurde der erste Rückgang der US-amerikanischen Staatsverschuldung seit rund eineinhalb Jahren verzeichnet.
Staatsverschuldung – hoch aber nicht kritisch

Die Staatsverschuldung der USA hat sich innerhalb von zehn Jahren um rund 11 Billionen US-Dollar erhöht. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt entspricht dies zwar “nur“ einer Steigerung um rund 32 Prozent. Dies reicht für die USA aber aus, um im Ranking der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung vertreten zu sein. Gleichzeitig sind die USA aber auch die größte Volkswirtschaft der Welt und halten das Spitzenranking der jeweiligen Ratingagenturen hinsichtlich ihrer Bonität.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt. Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat kann die höheren Ausgaben durch Fremdkapital finanzieren. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
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USA: Staatsverschuldung von April 2018 bis April 2019 * (in Billionen US-Dollar)

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Staatsverschuldung in Billionen US-Dollar
Apr '1922,03
Mär '1922,03
Feb '1922,07
Jan '1921,98
Dez '1821,97
Nov '1821,85
Okt '1821,7
Sep '1821,52
Aug '1821,46
Jul '1821,31
Jun '1821,2
Mai '1821,15
Apr '1821,07
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Die Neuverschuldung der USA hat sich im Jahr 2019 verlangsamt, so dass sich die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten im April 2019 auf rund 22,03 Billionen US-Dollar eingependelt hat. Im März 2019 wurde der erste Rückgang der US-amerikanischen Staatsverschuldung seit rund eineinhalb Jahren verzeichnet.
Staatsverschuldung – hoch aber nicht kritisch

Die Staatsverschuldung der USA hat sich innerhalb von zehn Jahren um rund 11 Billionen US-Dollar erhöht. In Relation zum Bruttoinlandsprodukt entspricht dies zwar “nur“ einer Steigerung um rund 32 Prozent. Dies reicht für die USA aber aus, um im Ranking der Länder mit der höchsten Staatsverschuldung vertreten zu sein. Gleichzeitig sind die USA aber auch die größte Volkswirtschaft der Welt und halten das Spitzenranking der jeweiligen Ratingagenturen hinsichtlich ihrer Bonität.

Staatsverschuldung verständlich erklärt

Die Staatsverschuldung wird in absoluter Höhe der Landeswährung ausgedrückt. Die Schuldenquote/Staatsschuldenquote bezeichnet das Verhältnis der Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Übersteigen die Staatsausgaben die Staatseinnahmen, wird dies als Haushaltsdefizit bezeichnet (Gegenteil: Haushaltsüberschuss).
Der Staat kann die höheren Ausgaben durch Fremdkapital finanzieren. Dieses Fremdkapital versucht sich der Staat über die Ausgabe von Staatsanleihen am Kapitalmarkt zu leihen. Staatsanleihen sind verzinste Wertpapiere. Die Höhe der Verzinsung wird maßgeblich durch die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Staates bestimmt. Die Kreditwürdigkeit wird von Ratingagenturen eingeschätzt, die den Staaten Bonitätsnoten verleihen. Je zuverlässiger der jeweilige Staat von den Ratingagenturen eingeschätzt wird, desto höher ist sein Bonitätsranking und folglich desto geringer die Verzinsung seiner Wertpapiere (Je sicherer die Anlage, desto geringer die Verzinsung).
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Dr. Felix Wunderer

Dr. Felix Wunderer
VP Business Communication Products, Deutsche Telekom AG

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