Umfrage zur Nutzung von E-Government-Angeboten nach Altersgruppen in Deutschland 2024
Innerhalb der Altersgruppe der 16- bis 34-Jährigen haben 62 Prozent der Befragten in Deutschland schon einmal das digitale Verwaltungsangebot von Behörden in Anspruch genommen. Dies zeigt eine Studie der Initiative D21 zur Nutzung und Akzeptanz von staatlichen Digitalangeboten in Deutschland, Österreich und Schweiz. Die Statistik zeigt zudem, dass Generationen mit steigendem Alter bisher weniger staatliche Digitalangebote genutzt haben.
E-Government in Deutschland
Nicht erst durch die strukturellen Veränderungen seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die heutige Gesellschaft und deren Regierung von der Digitalisierung und dessen Fortschritt abhängig. Unter dem Begriff E-Government werden Themen rund um die Abwicklung von Geschäftsprozessen oder die Kommunikation zwischen Ämtern und Behörden mit Unternehmen oder Bürgern mittels digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verstanden. Hochrechnungen zufolge hatten im Jahr 2023 etwa 50 Prozent der in Deutschland lebenden Personen ab 16 Jahren via Internet mit staatlichen Behörden interagiert.
Hamburg als fortschrittlichstes Bundesland im E-Government?
Dass Deutschland bei der Nutzung von E-Government-Angeboten eher mittelmäßig abschneidet, hat einer Umfrage von Initiative D21 zufolge verschiedene Gründe. Die meisten Menschen fürchten, dass sie Behördendienste am Ende doch offline beenden müssen. In Deutschland gilt vor allem das Bundesland Hamburg als fortschrittlich. Eine Umfrage zur Zufriedenheit mit E-Government-Angeboten ergab, dass die Bürger aus Hamburg mit den Hamburger Online-Behördendiensten im Bundesländer-Vergleich am zufriedensten waren. Bremen schneidet dabei am schlechtesten ab.