Nur wenige Stunde brauchte das US-Militär dafür, sich des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores zu bemächtigen. Es war bei weitem nicht das erste Mal, dass sich die USA aktiv in ihrem "Hinterhof" einmischen, wie die Statista-Karte zeigt.
So wurde beispielsweise Mexiko während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges von 1846 teilweise durch die USA erobert. Bei einem Angriff auf Panama im Jahr 1989 ging es Washington darum, den De-facto-Herrscher des Landes, General Manuel Noriega, zu stürzen. Kuba wurde 1898 während des Spanisch-Amerikanischen Krieges von US-Streitkräften überfallen und besetzt und war später Schauplatz der gescheiterten, von den USA unterstützten Invasion in der Schweinebucht im Jahr 1961.
Anderswo nahm das Engagement der USA unterschiedliche Formen an. In Guatemala orchestrierte die CIA 1954 die Operation PBSuccess, einen verdeckten Staatsstreich, der den demokratisch gewählten Präsidenten Jacobo Árbenz stürzte. In Chile unterstützten die Vereinigten Staaten den Militärputsch, der 1973 Präsident Salvador Allende stürzte.
Andere Länder erlebten eher indirekte Formen der Einmischung. In den 1970er Jahren unterstützten die USA die Operation Condor, eine regionale Kampagne koordinierter politischer Repression gegen linke politische und oppositionelle Kräfte, die in Argentinien, Bolivien, Chile, Paraguay und Uruguay durchgeführt wurde und der sich später Brasilien, Peru und Ecuador anschlossen.




















