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Spotify: Daten und Fakten zum schwedischen Musikstreaming-Anbieter

Das 2006 in Schweden gegründete Unternehmen Spotify zählt zu den beliebtesten Audio-Streamingdiensten weltweit. Mit rund 345 Millionen (Stand 4. Quartal 2020) aktiven Nutzerinnen und Nutzern repräsentiert der Anbieter die moderne Art des Musik-Konsums. Lieblingssongs, die einst über Radio empfangen und auf Kassetten mitgeschnitten oder später auf Datenträgern wie der CD gehört wurden, sind heute über mobile Endgeräte immer abrufbar. Spotify erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 7,88 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Fünf Jahre zuvor waren es noch 1,94 Milliarden Euro. Trotz der wachsenden Umsatzerlöse hat der Streaming-Riese keinen Gewinn erzielen können. 2020 lag der Verlust bei 581 Millionen Euro.

Musikstreaming: Niemand toppt Spotifys Nutzerzahlen

Gründer Daniel Ek setzte von Beginn an auf ein Konzept, dass zwei Arten von Abonnements anbot. Die Free-Version ist kostenlos, jedoch wird der Hörfluss durch Werbung unterbrochen und Nutzende müssen Einschränkungen in der Nutzung der App in Kauf nehmen. Das Premium-Abo hingegen verlangt einen monatlichen Beitrag und bietet dafür umfangreichen Zugang zu allen Funktionen und Angeboten. Mit Blick auf die Abonnenten-Zahlen führt Spotify die Liste der Musikstreamingdienste mit 108 Millionen zahlenden Kundinnen und Kunden an. Dahinter reihen sich Apple Music und Amazon Music ein (Stand 2019). Der größte Anteil Premium-Abonnenten von Spotify nach Region findet sich in Europa wieder, auf dem zweiten Platz folgt die Region Nordamerika. Bei dem umfangreichen musikalischen Angebot der Streaming-Plattform gibt es wohl kaum einen Musik-Wunsch, der nicht erfüllt werden kann. Insgesamt waren im September 2020 60 Millionen Songs beim schwedischen Streaming-Anbieter abrufbar, diese Zahl hat sich in innerhalb von sechs Jahren verdreifacht. Die beliebtesten Musikgenres unter Spotify-Nutzern sind Pop und aktuelle Charts, direkt dahinter folgen Hip Hop, Rhythm & Blues sowie Rock.

Ausschüttungs-Politik: Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern auf Spotify

Viel diskutiert bleibt die Bezahlung und die Einnahmen von Rechteinhaberinnen und -inhabern von musikalischen Werken im Bereich des Streamings. Dieser Streitpunkt zieht sich seit Beginn Streaming-Modells von Musik durch die Industrie. In der Vergangenheit stellten sich immer wieder Künstlerinnen und Künstler gegen die Ausschüttungspolitik von Spotify. Unklar bleibt bis heute, wie viel die Musikerinnen und Musiker offiziell pro Aufruf eines Songs verdienen. Eine Statistik zeigt, dass es bei Spotify 254 abgerufene Streams eines Songs braucht, um als Künstlerin oder Künstler einen Euro damit zu verdienen. Unter anderem durch wachsenden Druck der Musikindustrie und Medien startete Spotify die Plattform Loud&Clear, auf der der Streamingdienst für mehr Transparenz in den Wirtschaftlichkeiten der Musikstreaming-Branche sorgen will. Im Jahr 2020 erhielten insgesamt 870 Künstlerinnen und Künstler eine Ausschüttung von mindestens einer Millionen US-Dollar.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Spotify" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Unternehmens- und Finanzkennzahlen

Nutzerschaft

Musikstreaming-Markt

Interessante Statistiken

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Spotify: Daten und Fakten zum schwedischen Musikstreaming-Anbieter

Das 2006 in Schweden gegründete Unternehmen Spotify zählt zu den beliebtesten Audio-Streamingdiensten weltweit. Mit rund 345 Millionen (Stand 4. Quartal 2020) aktiven Nutzerinnen und Nutzern repräsentiert der Anbieter die moderne Art des Musik-Konsums. Lieblingssongs, die einst über Radio empfangen und auf Kassetten mitgeschnitten oder später auf Datenträgern wie der CD gehört wurden, sind heute über mobile Endgeräte immer abrufbar. Spotify erzielte im Jahr 2020 einen Umsatz von rund 7,88 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Fünf Jahre zuvor waren es noch 1,94 Milliarden Euro. Trotz der wachsenden Umsatzerlöse hat der Streaming-Riese keinen Gewinn erzielen können. 2020 lag der Verlust bei 581 Millionen Euro.

Musikstreaming: Niemand toppt Spotifys Nutzerzahlen

Gründer Daniel Ek setzte von Beginn an auf ein Konzept, dass zwei Arten von Abonnements anbot. Die Free-Version ist kostenlos, jedoch wird der Hörfluss durch Werbung unterbrochen und Nutzende müssen Einschränkungen in der Nutzung der App in Kauf nehmen. Das Premium-Abo hingegen verlangt einen monatlichen Beitrag und bietet dafür umfangreichen Zugang zu allen Funktionen und Angeboten. Mit Blick auf die Abonnenten-Zahlen führt Spotify die Liste der Musikstreamingdienste mit 108 Millionen zahlenden Kundinnen und Kunden an. Dahinter reihen sich Apple Music und Amazon Music ein (Stand 2019). Der größte Anteil Premium-Abonnenten von Spotify nach Region findet sich in Europa wieder, auf dem zweiten Platz folgt die Region Nordamerika. Bei dem umfangreichen musikalischen Angebot der Streaming-Plattform gibt es wohl kaum einen Musik-Wunsch, der nicht erfüllt werden kann. Insgesamt waren im September 2020 60 Millionen Songs beim schwedischen Streaming-Anbieter abrufbar, diese Zahl hat sich in innerhalb von sechs Jahren verdreifacht. Die beliebtesten Musikgenres unter Spotify-Nutzern sind Pop und aktuelle Charts, direkt dahinter folgen Hip Hop, Rhythm & Blues sowie Rock.

Ausschüttungs-Politik: Bezahlung von Künstlerinnen und Künstlern auf Spotify

Viel diskutiert bleibt die Bezahlung und die Einnahmen von Rechteinhaberinnen und -inhabern von musikalischen Werken im Bereich des Streamings. Dieser Streitpunkt zieht sich seit Beginn Streaming-Modells von Musik durch die Industrie. In der Vergangenheit stellten sich immer wieder Künstlerinnen und Künstler gegen die Ausschüttungspolitik von Spotify. Unklar bleibt bis heute, wie viel die Musikerinnen und Musiker offiziell pro Aufruf eines Songs verdienen. Eine Statistik zeigt, dass es bei Spotify 254 abgerufene Streams eines Songs braucht, um als Künstlerin oder Künstler einen Euro damit zu verdienen. Unter anderem durch wachsenden Druck der Musikindustrie und Medien startete Spotify die Plattform Loud&Clear, auf der der Streamingdienst für mehr Transparenz in den Wirtschaftlichkeiten der Musikstreaming-Branche sorgen will. Im Jahr 2020 erhielten insgesamt 870 Künstlerinnen und Künstler eine Ausschüttung von mindestens einer Millionen US-Dollar.

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