2024 gingen rund 13 Millionen bzw. 30,8% aller Erwerbstätigen einer Teilzeittätigkeit nach. Die Gründe dafür sind vielfältig und differieren je nach Geschlecht teilweise deutlich, wie die Statista-Infografik mit Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) zeigt. Über 40 Prozent der männlichen und weiblichen Teilzeitbeschäftigten gaben an, Teilzeit arbeiten zu wollen oder hatten andere persönliche Gründe. Laut Destatis stellt dies eine freiwillige Teilzeitbeschäftigung als Folge einer persönlichen Präferenz für eine wöchentliche Arbeitszeit dar und ist unabhängig von familiären oder sonstigen Verpflichtungen.
Ein großer Teil der weiblichen Erwerbstätigen arbeitet allerdings aus familiären Gründen in Teilzeit: 2024 nannten 28 Prozent die Betreuung von Kindern oder anderen Angehörigen als Grund. Bei den Männern liegt dieser Anteil lediglich bei sieben Prozent. 22 Prozent der männlichen Teilzeitbeschäftigten nannten eine Aus- oder Weiterbildungsmaßnahme als Grund ihrer Teilzeittätigkeit. Bei den Frauen waren es hingegen nur 8,5 Prozent. Inwiefern bei dieser Gruppe Teilzeitarbeit freiwillig ausgeübt wird, kann nicht abschließend geklärt werden.
4,2 Prozent der weiblichen und 6,2 Prozent der männlichen Teilzeitbeschäftigten gaben an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Sie arbeiten also unfreiwillig in Teilzeit. Dies trifft auch auf die Gruppe derjenigen zu, die aufgrund eigener Krankheit oder Behinderung in Teilzeit arbeiten. Dies trifft auf rund vier Prozent der Frauen und rund 8 Prozent der Männer zu.





















