US-Präsident Donald Trump macht kein Geheimnis daraus, dass er die Kontrolle über Venezuelas Ölvorkommen anstrebt. Warum das so ist zeigt ein Erklärvideo des TV-Senders sky news. Demnach sind die meisten Raffinerien in den USA auf die Verarbeitung von Schweröl ausgelegt. Mit anderen Worten: "Wenn Amerika seine Autos weiterhin mit Benzin betanken will, braucht es schweres, zähflüssiges Rohöl." Hingegen ist das im Land, überwiegend mit der Fracking-Methode, geförderte Öl Leichtöl. Daher muss das Land Schweröl importieren. Tatsächlich macht es zwei Drittel der Ölimporte aus, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Und hier kommt Venezuela wieder in Spiel. Denn neben Kanada und Russland ist der südamerikanische Staat das einzige Land, das auf nennenswerten Schwerölreserven sitzt. Ob diese Vorkommen indes wirtschaftlich erschlossen werden können wird in den Medien bezweifelt. So müssten die US-Ölunternehmen wohl einerseits Milliarden in die kaputte Ölinfrastruktur pumpen. Andererseits gibt es derzeit ohnehin schon zu viel Öl auf den Weltmärkten.
Was für Öl importieren die USA?
US-Ölimporte




















