Der unbereinigte Gender-Pay-Gap lag 2025 bei 16 Prozent und hat sich damit gegenüber de Vorjahr nicht weiter geschlossen. "Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten Frauen mit 22,81 Euro einen um 4,24 Euro geringeren durchschnittlichen Bruttostundenverdienst als Männer (27,05 Euro)."
Eine tiefergehende Analyse zeigt, dass fast zwei Drittel des Verdienstunterschieds strukturell bedingt sind. Sie sind unter anderem "darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger als Männer in Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus arbeiten, in denen schlechter bezahlt wird. Zum anderen arbeiten Frauen häufiger in Teilzeit, was auch mit geringeren durchschnittlichen Bruttostundenverdiensten einhergeht."
Für das übrige Drittel des Verdienstunterschiedes haben die Analyst:innen keine Erklärung. "Dieser unerklärte Teil entspricht dem bereinigten Gender-Pay-Gap von sechs Prozent. So viel weniger verdienten Arbeitnehmerinnen im Durchschnitt auch bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie weniger als ihre männlichen Kollegen.




















