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Niederschlagsmenge in Deutschland bis Dezember 2020

Im Dezember 2020 beträgt der durchschnittliche Niederschlag in Deutschland 55 Liter pro Quadratmeter. Das vieljährige Mittel* ist mit 70 Litern pro Quadratmeter auf einem deutlich höheren Niveau. Im Vorjahresmonat wurde der sogenannte Soll-Wert ebenfalls unterschritten. Zu den fallenden Niederschlägen zählen unter anderem (Sprüh-) Regen, Schnee, Hagel und Graupel.

Das Saarland als niederschlagsreichstes Bundesland

Die Niederschlagsmenge im Jahr 2020 beträgt deutschlandweit im Durchschnitt 710 Liter pro Quadratmeter. Das Saarland, Baden-Württemberg und Bayern sind dabei die niederschlagsreichsten Bundesländer. Am wenigsten Niederschlag fällt in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Fluten und Waldbrände: Abhängigkeit vom Niederschlag

Fällt zu viel Niederschlag in kurzer Zeit wird laut dem Deutschen Wetterdienst von einem Starkregenereignis gesprochen. Es folgen Sturzfluten und Überschwemmungen. Regnet es jedoch weniger als der Soll-Wert für die Periode vorgibt, so können sich unter anderem die Anzahl der Waldbrände und die Dürreschäden in der Landwirtschaft erhöhen, wodurch Ernteeinbußen entstehen und die Futterversorgung für Vieh beeinflusst wird. Durch die Regenarmut machen den Deutschen auch die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen zu schaffen.

Weitere Informationen zum Wetter in Deutschland enthält das gleichnamige Dossier.

Durchschnittlicher monatlicher Niederschlag in Deutschland von Dezember 2019 bis Dezember 2020

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Quelle

DWD

Veröffentlichungsdatum

Dezember 2020

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

Dezember 2019 bis Dezember 2020

Hinweise und Anmerkungen

* Das vieljährige Mittel bezieht sich auf den Zeitraum von 1961 bis 1990. Dieser Zeitraum ist ein von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) festgelegter internationaler klimatologischer Referenzzeitraum. Er wird laut Quelle benutzt, um bei Untersuchungen klimatologischer Entwicklungen von einer einheitlichen Datenbasis auszugehen. 30-jährige Zeiträume haben sich laut Quelle für klimatologische Untersuchungen als günstig erwiesen, da sie einerseits gewährleisten, dass statistische Kenngrößen wie Mittelwerte und Streuungen relativ verlässlich berechnet werden können und andererseits auch genügend vollständige Messreihen zur Verfügung stehen.

Die Angaben für die Monate vor Dezember 2020 wurden früheren Publikationen des Deutschen Wetterdienstes entnommen.

Laut Quelle sind die genannten Monatswerte vorläufige Werte. Die für die letzten Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen.

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