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Verkehrsmittel Bahn

Bahn frei für die Verkehrswende? Das Verkehrsmittel Bahn ist mit 32 Gramm CO2 pro Personenkilometer um ein vielfaches emissionsärmer als das Flugzeug oder das Auto. 2019 beförderte die Deutsche Bahn 2,6 Milliarden Passagiere – ein neuer Rekord. Doch die große Mehrheit bewegt sich nach wie vor mit dem Auto von A nach B: Die Schiene hat am deutschen Personenverkehr lediglich einen Anteil von 8,4 Prozent. Außerdem könnte die Corona-Krise die geplante Verkehrswende in Gefahr bringen.

Bund investiert Milliarden ins Schienennetz

Um im Sinne des Klimaschutzes eine nachhaltigere Mobilität zu fördern, beschloss die Bundesregierung unter anderem die Senkung der Mehrwertsteuer für den Bahnfernverkehr, eine höhere Flugsteuer und deutlich mehr Investitionen in den Schienenverkehr. 2020 werden gemäß der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit der Regierung 7,9 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur Deutschlands investiert. Die Regierung versprach der Bahn außerdem weitere Milliarden, um das durch die Corona-Krise verursachte Umsatz-Loch zu füllen. Das „größte Modernisierungsprogramm für das Schienennetz“ klingt beeindruckend, der Investitionsstau ist allerdings riesig und es fließt deutlich mehr Geld in die Straßen- als in die Schieneninfrastruktur.

Sind die Deutsche Bahn und das Schienennetz Deutschlands besser als ihr Ruf?

Nur knapp 76 Prozent der DB-Züge im Fernverkehr sind gemäß der großzügigen Definition des Unternehmens pünktlich. Hinzu kommen ausgefallene Klimaanlagen und teilweise unfreundliches Personal – Meckern über die Deutsche Bahn, sogenanntes Bahn-Bashing, ist beliebt. Dabei kann eine Fahrt mit der Bahn sich durchaus lohnen, denn mit ihr ist man zwischen großen Metropolen oft deutlich schneller unterwegs als mit dem Auto. Deutschland hat zwar ein vergleichsweise dichtes Schienennetz, in ländlichen Gebieten ist die Bahn jedoch oft nur schwer zu erreichen: Seit 1994 wurden über 5.000 Kilometer Eisenbahnstrecken stillgelegt.

Günstiger werdende Bahntickets

Anfang 2020 wurden Tickets im Fernverkehr der Deutschen Bahn aufgrund der Mehrwertsteuer-Senkung um zehn Prozent günstiger. Im Rahmen des Corona-Konjunkturprogramms sank die Mehrwertsteuer nochmal, sodass die Bahn ihre Fernverkehrstickets um weitere knapp zwei Prozent vergünstigte. Zuvor waren die Ticketpreise gegenüber 2015 deutlich gestiegen. Bahnfahren innerhalb Deutschlands kann deutlich günstiger sein als Autofahren und Fliegen – besonders für alleinreisende Personen, die ihr Ticket lange im Voraus buchen.

Neue Konkurrenz für die Deutsche Bahn und Revival der Nachtzüge in Europa

Im Fernverkehr hat die Deutsche Bahn im Moment noch praktisch ein Monopol, was sich aber demnächst ändern und für mehr Bahnpassagiere sorgen könnte. Seit 2017 tritt Flixtrain als kleiner Konkurrent der Deutschen Bahn auf. 2020 startete außerdem das private Eisenbahnunternehmen RDC sein neues Nachtzug-Angebot „Alpen-Sylt-Nachtexpress“. Nachtzüge werden zurzeit aufgrund der Klima-Diskussion in Europa wieder beliebter. 53 Prozent der Deutschen wollen gemäß einer Umfrage (konsequent oder ab und zu) für längere Urlaubsreisen Nachtzüge nutzen anstatt zu fliegen.

Das DossierPlus Verkehrsmittel Bahn analysiert auf Basis von Statistiken und Grafiken den Passagierschienenverkehr Deutschlands – im Vergleich mit dem Auto-, Bus- und Flugverkehr sowie anderen Ländern.

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Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Verkehrsmittel Bahn" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bedeutung der Bahn für die Verkehrswende

Investitionen in den Schienenverkehr Deutschlands

Qualität des Schienenpersonenverkehrs

Höhe der Ticketpreise

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