Statistiken zu Obst und Gemüse in Österreich

Mit Frischobst wurde in Österreich im Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2015 ein Umsatz von knapp 600 Millionen Euro erzielt. Jährlich werden in Österreich pro Kopf rund 80 Kilogramm Obst verzehrt. Hiervon entfalle, nach Obstsorten aufgeschlüsselt, allein rund 20 Kilogramm auf Äpfel, rund 12 Kilogramm auf Bananen und 7 Kilogramm auf Orangen. Am meisten geben die Österreicher jedoch für die Obstsorte Beeren aus, für die monatlich im Schnitt knapp 5 Euro ausgegeben werden. Über die Hälfte der Österreicher isst mindestens täglich Obst, wobei dies nach Geschlecht aufgeschlüsselt bei rund 45 Prozent der Männer und 66 Prozent der Frauen der Fall ist.

Gemüse wird jährlich in Österreich in Höhe von über 500 Millionen Euro umgesetzt. Das eindeutige Lieblingsgemüse der Österreicher sind Paradeiser (Tomaten), hiervon werden im Schnitt rund 30 Kilogramm pro Kopf und Jahr verzehrt. An zweiter Stelle folgen Zwiebeln mit 10 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Jährlich werden pro Kopf rund 110 Kilogramm Gemüse verzehrt, hier ist ein leichter Anstieg innerhalb der letzten 10 Jahre zu verzeichnen. Rund die Hälfte der Österreicher isst täglich Gemüse oder Salat. Allerdings liegt dieser Anteil bei Männern nur bei unter 40 Prozent.

Als größter Wachstumsmarkt im Bereich Obst und Gemüse in Österreich können Bio-Produkte aus ökologischem Landbau gelten. Der Umsatz mit Bio-Frischgemüse ist beispielsweise von rund 50 Millionen Euro im Jahr 2012 auf knapp 80 Millionen Euro im Jahr 2016 gestiegen. Der wertmäßige Bio-Anteil im Lebensmitteleinzelhandel in Österreich von Frischgemüse beträgt rund 14 Prozent, bei Frischobst rund 11 Prozent, bei Kartoffeln gar rund 16 Prozent. Vor allem die eigene Gesundheit wird als Grund zum Kauf von Bioprodukten angeführt.

Österreich ist sowohl Exporteur als auch Importeur von Obst und Gemüse. An Obst werden in Österreich vor allem Äpfel und Birnen sowie Zwetschgen und Pflaumen geerntet, der Selbstversorgungsgrad (das Verhältnis von Produktion zu Konsum) liegt hier bei drei Vierteln oder mehr. Bei Obst insgesamt liegt der Selbstversorgungsgrad bei rund 50 Prozent. Der Selbstversorgungsgrad bei den Gemüsesorten Zwiebeln, Erbsen, Spinat und Sellerie ist positiv, das heißt, es wird in Österreich mehr dieser Sorten produziert als verbraucht. Am meisten auf den Import angewiesen ist Österreich bei Melonen, Pilzen, Paradeiser (Tomaten) und Zucchini. Insgesamt liegt der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse in Österreich bei rund 60 Prozent, je nach Ernte. Pro Kopf der österreichischen Bevölkerung und Jahr werden für den Markt rund 105 Kilogramm Gemüse in Österreich produziert. Für den Import von Obst sind Spanien, Italien, Deutschland und die Türkei die wichtigsten Handelspartner, für den Export ist Deutschland die herausragende Nummer eins, gefolgt mit Abstand von Slowenien, Ungarn und Italien. Gemüse importiert Österreich vor allem aus Italien und Spanien sowie Deutschland, während die Gemüse-Exportländer die gleichen sind, in die auch Obst exportiert wird.



Markt für Obst und Gemüse in Österreich - Wichtige Statistiken

Diese Statistiken könnten Sie auch interessieren

Das ganze Thema in einem Dokument

Markt für Obst und Gemüse in Österreich
  • Redaktionell aufbereitet
  • Download als PPT/PDF
  • Sofortiger Zugriff
  • Ab 295 €

Das ganze Thema in einem Dokument

Markt für Obst und Gemüse in Österreich
  • Redaktionell aufbereitet
  • Download als PPT/PDF
  • Sofortiger Zugriff
  • Ab 295 €

Weitere interessante Themen aus der Branche "Pflanzenbau"

Weitere interessante Themen aus der Branche "Pflanzenbau"

Über Statista

Erfahren Sie, wie Statista Ihrem Unternehmen helfen kann.

Webinar vereinbaren

Sie haben noch Fragen?

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns schnell und einfach. Wir helfen Ihnen gern!

Kontaktieren Sie uns schnell und einfach. Wir helfen Ihnen gern!

Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Nutzen Sie gern unser Kontaktformular oder unsere FAQ.
Alternativ können Sie sich auch direkt an unseren Kundenservice wenden.