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Fahrradtourismus: Das Reisen mit dem Fahrrad gewinnt an Beliebtheit

Seit den 1980er Jahren hat der Fahrradtourismus in Mitteleuropa an Popularität gewonnen. Damit nimmt auch das Verreisen mit dem Fahrrad einen immer höheren touristischen als auch wirtschaftlichen Stellenwert ein. Im Jahr 2020 haben insgesamt 3,5 Millionen Deutsche eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen. Dies entspricht zwar gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von circa 35 Prozent an Radreisenden in Deutschland, der Fahrradbestand in Deutschland ist im Jahr 2020 jedoch von 75,9 Millionen Fahrräder im Jahr 2019 auf 79,1 Millionen Fahrräder gestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2020 rund 5,04 Millionen Fahrräder verkauft und somit rund 17 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend für das steigende Interesse an Fahrrädern im Jahr 2020 war der Ausbruch der Corona-Pandemie. Dabei galt das Fahrrad nicht nur als sicheres Verkehrsmittel, sondern wurde auch für Tagesausflüge während der Corona-Pandemie vermehrt genutzt.

Mit steigendem Fahrradbestand gibt es auch immer mehr potentielle Radreisende in Deutschland. Dies zeigt sich auch an der Entwicklung der beförderten Fahrräder im Fernverkehr der Deutschen Bahn: Im Jahr 2019 wurde mit rund 393.500 transportierten Fahrrädern ein bisheriger Spitzenwert erreicht. Die Bahn zählt neben dem PKW als beliebtestes Verkehrsmittel zur Anreise von Radreisenden. Die Mehrheit der deutschen Radreisenden ist zwischen 55 und 44 Jahren alt. Am liebsten wird eine Radreise mit dem (Ehe-)Partner oder Freunden unternommen. 95 Prozent nutzten während der Radreise ihr eigenes Fahrrad, in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um ein Touren- oder Trekkingrad.

Der Großteil der deutschen Radreisenden hat seine Radreise komplett selbst und ohne die Hilfe eines Veranstalters organisiert. Dabei wurden vor allem das Internet sowie gedruckte Radkarten oder Radreiseführer als auch Empfehlungen von Freunden und Bekannten zu Rate gezogen. Zur Orientierung während der Radreise nutzen die meisten Radurlauber die Beschilderungen vor Ort sowie gedruckte Radkarten vor der Internetrecherche und der Nutzung von Apps. Besonders Hotels aber auch Pensionen werden von Radreisenden als Unterkunftsart bevorzugt.

In Deutschland existiert ein weit verzweigtes Radwegenetz von etwa 40.000 Kilometern, wodurch praktisch alle Regionen von Radurlaubern erschlossen werden können. Einer Umfrage des Allgemeinen deutschen Fahrrad-Clubs ADFC zufolge, war der Elbe-Radweg, der entlang der Elbe vom norddeutschen Wattenmeer bis zum Nationalpark Riesengebirge in Tschechien führt, im Jahr 2020 die meistbefahrene deutsche Radfernroute. Auf dem zweiten Rang landete der Weser-Radweg, welcher ein Jahr zuvor noch das Ranking anführte. Als beliebtste ausländische Radreisedestination gelten die Niederlande, gefolgt von Österreich und Italien.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Fahrradtourismus" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Profil der deutschen Radreisenden

Reiseziele

Interessante Statistiken

In den folgenden 3 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Fahrradtourismus".

Fahrradtourismus

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Fahrradtourismus: Das Reisen mit dem Fahrrad gewinnt an Beliebtheit

Seit den 1980er Jahren hat der Fahrradtourismus in Mitteleuropa an Popularität gewonnen. Damit nimmt auch das Verreisen mit dem Fahrrad einen immer höheren touristischen als auch wirtschaftlichen Stellenwert ein. Im Jahr 2020 haben insgesamt 3,5 Millionen Deutsche eine Radreise mit mindestens drei Übernachtungen unternommen. Dies entspricht zwar gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von circa 35 Prozent an Radreisenden in Deutschland, der Fahrradbestand in Deutschland ist im Jahr 2020 jedoch von 75,9 Millionen Fahrräder im Jahr 2019 auf 79,1 Millionen Fahrräder gestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2020 rund 5,04 Millionen Fahrräder verkauft und somit rund 17 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Ausschlaggebend für das steigende Interesse an Fahrrädern im Jahr 2020 war der Ausbruch der Corona-Pandemie. Dabei galt das Fahrrad nicht nur als sicheres Verkehrsmittel, sondern wurde auch für Tagesausflüge während der Corona-Pandemie vermehrt genutzt.

Mit steigendem Fahrradbestand gibt es auch immer mehr potentielle Radreisende in Deutschland. Dies zeigt sich auch an der Entwicklung der beförderten Fahrräder im Fernverkehr der Deutschen Bahn: Im Jahr 2019 wurde mit rund 393.500 transportierten Fahrrädern ein bisheriger Spitzenwert erreicht. Die Bahn zählt neben dem PKW als beliebtestes Verkehrsmittel zur Anreise von Radreisenden. Die Mehrheit der deutschen Radreisenden ist zwischen 55 und 44 Jahren alt. Am liebsten wird eine Radreise mit dem (Ehe-)Partner oder Freunden unternommen. 95 Prozent nutzten während der Radreise ihr eigenes Fahrrad, in den meisten Fällen handelt es sich hierbei um ein Touren- oder Trekkingrad.

Der Großteil der deutschen Radreisenden hat seine Radreise komplett selbst und ohne die Hilfe eines Veranstalters organisiert. Dabei wurden vor allem das Internet sowie gedruckte Radkarten oder Radreiseführer als auch Empfehlungen von Freunden und Bekannten zu Rate gezogen. Zur Orientierung während der Radreise nutzen die meisten Radurlauber die Beschilderungen vor Ort sowie gedruckte Radkarten vor der Internetrecherche und der Nutzung von Apps. Besonders Hotels aber auch Pensionen werden von Radreisenden als Unterkunftsart bevorzugt.

In Deutschland existiert ein weit verzweigtes Radwegenetz von etwa 40.000 Kilometern, wodurch praktisch alle Regionen von Radurlaubern erschlossen werden können. Einer Umfrage des Allgemeinen deutschen Fahrrad-Clubs ADFC zufolge, war der Elbe-Radweg, der entlang der Elbe vom norddeutschen Wattenmeer bis zum Nationalpark Riesengebirge in Tschechien führt, im Jahr 2020 die meistbefahrene deutsche Radfernroute. Auf dem zweiten Rang landete der Weser-Radweg, welcher ein Jahr zuvor noch das Ranking anführte. Als beliebtste ausländische Radreisedestination gelten die Niederlande, gefolgt von Österreich und Italien.

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