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Statistiken zur Schuh- und Lederwarenherstellung in Deutschland

Die Schuh- und Lederwarenindustrie stellt Schuhe, Taschen, Beutel und ähnliche Waren für den Endverbraucher oder zur industriellen Weiterverarbeitung her. In Deutschland hat die Branche eine nachrangige Bedeutung. Im europäischen Vergleich liegt Italien, gemessen am Umsatz, mit deutlichem Abstand an erster Stelle. Die deutsche Schuh- und Lederwarenindustrie folgt nach Frankreich und Spanien auf Rang vier.

Übersicht und Struktur der Industrie

Legt man die Jahreserhebungen des Statistischen Bundesamtes zugrunde, erwirtschaften rund 13.000 Beschäftigte in 127 Betrieben einen Jahresumsatz von zuletzt von etwa 2,5 Milliarden Euro (berücksichtigt man nur Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten). Die Branche ist von eher kleinen Betriebsgrößen geprägt: Etwa die Hälfte meldete weniger als 50 Beschäftigte. Die Schuhindustrie stellt das wichtigste Segment dar – hier werden rund vier Fünftel des Gesamtumsatzes der Branche erzielt. Sandalen und Sicherheitsschuhe machen den größten Anteil der Produktion aus.

Der Außenhandel der deutschen Schuh- und Lederwarenindustrie

Polen, Frankreich und die Slowakei waren die wichtigsten Abnehmerländer von Schuhen aus Deutschland im Jahr 2019 (Re-exporte eingeschlossen). Im Saldo ist die Bundesrepublik ein Schuhimportland – die Einfuhren übersteigen die Ausfuhren um etwa das Eineinhalbfache. Wertmäßig stellten dabei Schuhe mit Kautschuk-, Kunststoffsohlen mit Spinnstoffoberteil (Halbschuhe) den größten Anteil. Sowohl mengen- als auch wertmäßig ist China der wichtigste Lieferant für den deutschen Schuhmarkt. Im Jahr 2019 führte Deutschland etwa 341 Millionen Paar Schuhe aus der Volksrepublik ein, was bedeutet, dass rund jedes zweite importierte Paar aus dem Reich der Mitte kam.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Schuh- und Lederwarenherstellung in Deutschland" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Branchenstruktur

Interessante Statistiken

In den folgenden 5 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Schuh- und Lederwarenherstellung in Deutschland".

Schuh- und Lederwarenherstellung in Deutschland

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Statistiken zur Schuh- und Lederwarenherstellung in Deutschland

Die Schuh- und Lederwarenindustrie stellt Schuhe, Taschen, Beutel und ähnliche Waren für den Endverbraucher oder zur industriellen Weiterverarbeitung her. In Deutschland hat die Branche eine nachrangige Bedeutung. Im europäischen Vergleich liegt Italien, gemessen am Umsatz, mit deutlichem Abstand an erster Stelle. Die deutsche Schuh- und Lederwarenindustrie folgt nach Frankreich und Spanien auf Rang vier.

Übersicht und Struktur der Industrie

Legt man die Jahreserhebungen des Statistischen Bundesamtes zugrunde, erwirtschaften rund 13.000 Beschäftigte in 127 Betrieben einen Jahresumsatz von zuletzt von etwa 2,5 Milliarden Euro (berücksichtigt man nur Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten). Die Branche ist von eher kleinen Betriebsgrößen geprägt: Etwa die Hälfte meldete weniger als 50 Beschäftigte. Die Schuhindustrie stellt das wichtigste Segment dar – hier werden rund vier Fünftel des Gesamtumsatzes der Branche erzielt. Sandalen und Sicherheitsschuhe machen den größten Anteil der Produktion aus.

Der Außenhandel der deutschen Schuh- und Lederwarenindustrie

Polen, Frankreich und die Slowakei waren die wichtigsten Abnehmerländer von Schuhen aus Deutschland im Jahr 2019 (Re-exporte eingeschlossen). Im Saldo ist die Bundesrepublik ein Schuhimportland – die Einfuhren übersteigen die Ausfuhren um etwa das Eineinhalbfache. Wertmäßig stellten dabei Schuhe mit Kautschuk-, Kunststoffsohlen mit Spinnstoffoberteil (Halbschuhe) den größten Anteil. Sowohl mengen- als auch wertmäßig ist China der wichtigste Lieferant für den deutschen Schuhmarkt. Im Jahr 2019 führte Deutschland etwa 341 Millionen Paar Schuhe aus der Volksrepublik ein, was bedeutet, dass rund jedes zweite importierte Paar aus dem Reich der Mitte kam.

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