Krankheiten und Gesundheitsprobleme haben laut Statistischem Bundesamt (destatis) in Deutschland 2024 Kosten in Höhe von 528,5 Milliarden Euro verursacht - das entspricht einem Wachstum von 7,6 Prozent beziehungsweise 37,5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Bndeshaushalt für das gleiche Jahr belief sich auf rund 475 Milliarden Euro.
Besonders teuer sind Krankheiten des Kreislaufsystems sowie psychische und Verhaltensstörungen, die zusammengenommen über ein Viertel der Krankheitskosten ausmachen. Beide Kategorien verursachen im Schnitt je Einwohner:in über 800 Euro Kosten. Dahinter folgen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und Krankheiten des Verdauungssystems. Dagegen verursacht Krebs vergleichsweise wenig Kosten wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.
Die destatis-Daten beinhalten unmittelbar mit einer medizinischen Heilbehandlung, Präventions-, Rehabilitations- oder Pflegemaßnahme verbundenen Ausgaben. Nicht enthalten sind beispielsweise die Kosten durch Arbeitsausfälle. Das die erheblich sein dürften, macht beispielsweise der Psychreport 2026 der DAK deutlich.




















