Corporate-Lösungen testen?
+49 (40) 284841-968
kundenservice@statista.com

Statistiken zu den Napoleonischen Kriegen

Die Napoleonischen Kriege (auch Koalitionskriege) dauerten vom 18. Mai 1803 bis zum 20. November 1815 und setzten den ersten Koalitionskrieg aus dem Jahr 1792 fort. Im Verlauf dieser Konflikte kämpfte das von Napoleon kontrollierte Frankreich gegen alle anderen europäischen Großmächte und errang im Verlauf dieser Kriege viele große Siege. Napoleons Herrschaftsbereich erstreckte sich zur Hochzeit von der Iberischen Halbinsel, über West- und Mitteleuropa bis zur russischen Grenze. Was Frankreich und Napoleon über zwei Jahrzehnte aufgebaut hatten, zerfiel jedoch vergleichsweise schnell wieder. Die Napoleonischen Kriege stellten nicht nur die herrschenden Verhältnisse in Frage, sondern führten auch in zahlreichen Staaten zu umfassenden Staatsreformen.

Von der Republik zum Konsul

Vor der Machtergreifung Napoleons am 09. November 1799 als Konsul der Französischen Republik, diente er bereits seit mehreren Jahren in den Streitkräften des revolutionären Frankreichs. Im Jahr 1789 hatte sich das französische Volk in einem landesweiten Aufstand, der Französischen Revolution, erhoben und damit die Herrschaft des Adels und des Königs in Frankreich beendet. Dieser Umstand beunruhigte die übrigen Monarchien im Europa zutiefst, die ein Übergreifen der Revolution auf ihre eigenen Staatsgebiete unbedingt verhindern wollten. Um dies durchzusetzen, stellten die europäischen Großmächte der Regierung der Franzosen ein Ultimatum und forderten die Sicherheit des abgesetzten Königs Ludwigs XVI. Nach dessen Hinrichtung erklärten unter anderem Spanien, Großbritannien, Österreich und Preußen der Republik den Krieg.

Bereits in seinen frühen Jahren machte sich der auf Korsika geborene Napoleon Bonaparte einen Namen. Er spielte unter anderem eine bedeutende Rolle während der Belagerung von Toulon und der damit verbundenen Rettung der französischen Flotte. Auch in Italien errang Napoleon mehrere Siege gegen italienische Mächte und ihre österreichischen Verbündeten. In der Schlacht um Lodi führte Napoleon einen Angriff über eine Brücke direkt an, was seine Beliebtheit in Frankreich enorm steigerte. Dieser Ruhm brachte ihm 1798 auch das Kommando über die französische Expedition nach Ägypten ein. Diese Popularität nutzte er dann für seinen Staatsstreich. Ab 1799 herrschte Napoleon offiziell über Frankreich.

Von Kriegen und Kaisern

In den folgenden Koalitionskriegen errang Frankreich immer wieder die Oberhand. Während des Zweiten Koalitionskrieges war Frankreich zunehmend in die Defensive geraten, erst Napoleons Eingreifen bei den Schlachten von Marengo und Hohenlinden zwang die Österreicher zu einem Friedensschluss. Mit dem Rückenwind dieser Siege rief sich Napoleon am 02. Dezember 1804 selbst zum Kaiser aus und beendete die Französische Revolution damit offiziell. Dieser Akt provozierte die Kaiser von Österreich und Russland. Diese schlossen sich 1805 zusammen mit Schweden und Großbritannien zur dritten Koalition zusammen. Als sich Napoleon dann darüber hinaus auch noch zum König von Italien ausrief, trat auch das Königreich Neapel in den Krieg gegen Frankreich ein. Bei Austerlitz, der sogenannten "Dreikaiserschlacht", errang Napoleon seinen bis dahin größten Sieg gegen eine kombinierte Streitmacht aus Russen und Österreichern und gewann den Krieg.

Sich im Vierten Koalitionskrieg immer noch mit Großbritannien im Krieg befindend, versuchte Napoleon die Inselnation durch wirtschaftlichen Schaden in Form seiner Kontinentalsperre in die Knie zu zwingen. Eine Invasion war seit der Niederlage bei Trafalgar nicht mehr möglich. Napoleon brüskierte zudem Preußen durch die Gründung des Rheinbundes, die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und das Angebot, das von den Preußen kontrollierte Hannover an die Briten abzutreten. Der Rheinbund war offiziell ein Verteidigungsbündnis und sollte dem Schutz der Mitgliedsstaaten dienen. Mit Napoleon selbst als Bundesprotektor, jedoch ohne die offizielle Mitgliedschaft Frankreichs, wurde der Rheinbund so effektiv zu einem von Frankreich abhängigen Vasallenstaat. Der Rheinbund musste nicht nur finanzielle Leistungen erbringen, sondern auch Truppenkontingente für Napoleons Feldzüge abstellen.

Hannover war zuvor auf den Druck von Napoleon selbst von der preußischen Armee besetzt worden. Das Angebot über den preußischen Hof hinweg Hannover wieder an die Briten zu geben, brüskierte Preußen zutiefst. Kurz nach der preußischen Kriegserklärung folgte bereits wenige Wochen später die vernichtende Niederlage bei Jena und Auerstedt im Jahr 1806. Die preußische Armee wurde beinahe vollständig vernichtet und nur ein Unentschieden mit russischer Hilfe bei Eylau verhinderte eine komplette Auflösung des preußischen Staates. In der Folge verlor Preußen rund die Hälfte seines Landbesitzes und im heutigen Polen wurde das von Napoleon kontrollierte Großherzogtum Warschau gegründet.

Die fünfte Koalition

Auf der Iberischen Halbinsel tobte seit dem Jahr 1807 ein Befreiungskrieg. Zuvor hatte Napoleon sowohl Spanien als auch Portugal besetzt und große Truppenkontingente dorthin befohlen. Die Übernahme gelang jedoch nicht so vollständig wie Napoleon dies erwartet hatte. Stattdessen kam es in beiden Ländern zu großen Aufständen und der Formierung von Armeen. Der iberische Kriegsschauplatz sollte bis zum Ende der napoleonischen Kriege große Truppenteile der französischen Armee binden. Großbritannien und Österreich versuchten diese Schwäche Napoleons auszunutzen und erklärten Frankreich den Krieg. Britische Truppen waren in Portugal und Spanien aktiv, die Österreicher auf dem Kontinent. Nach der Schlacht von Wagram verloren die Alliierten jedoch erneut.

Der Anfang vom Ende

Russland blieb eine Bedrohung für Napoleon und im Jahr 1812 versuchte er mit einer großen Armee bestehend aus Angehörigen zahlreicher Nationen in Russland einzumarschieren. Nach anfänglichen Erfolgen bei Smolensk und Borodino waren die Verluste der Franzosen und ihrer Verbündeten durch Versorgungsmangel, den russischen Winter und mehrere kleinere Angriffe durch Kosaken stark angestiegen. Der Rückzug aus Russland heraus rieb diese Armee beinahe vollständig auf. Diese Niederlage ermutigte bereits von Napoleon besiegte Staaten wie Preußen zu einer Wiederaufnahme der Kämpfe. Auch in Spanien befanden sich die Truppen Napoleons auf dem Rückzug. Nach anfänglichen Kämpfen zwischen Napoleon und den Alliierten in Deutschland trat 1813 auch Österreich auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein.

Bei Leipzig kam es schließlich zur Entscheidungsschlacht der Napoleonischen Kriege: Ein großes Heer aus Russen, Preußen, Österreichern und mehreren deutschen Kleinstaaten besiegten die Franzosen und zwangen diese zum Rückzug. Am Ende dieses Befreiungskrieges musste Napoleon als Kaiser abdanken und sich ins Exil nach Elba begeben. Im Jahr 1815 kehrte Napoleon jedoch noch einmal zurück und errang kurzzeitig die Macht über das wirtschaftlich stark geschwächte Frankreich. Erneut suchte Napoleon eine Entscheidungsschlacht und wurde bei Waterloo in Belgien dieses Mal endgültig besiegt. Napoleon starb im Exil auf der Insel St. Helena.

Napoleons Erbe

Auch wenn das französische Kaiserreich nach nur kurzer Existenz bereits wieder zerschlagen worden war, so hatte Napoleons Herrschaft doch weitreichende Auswirkungen auf die übrigen Staaten, so auch auf Deutschland. Er hatte, besonders in den Staaten des Rheinbundes, seinen Code Civil durchgesetzt, ein Gesetzeswerk, welches viele bürgerliche Freiheiten und Errungenschaften der französischen Revolution bewahrte und diese auch in anderen Staaten etablierte. So führte die Niederlage Preußens zu umfassenden Staats- und Militärreformen z.B. durch den Freiherr vom Stein, Karl August von Hardenberg sowie die beiden Offiziere Gerhard von Scharnhorst und Neidhardt von Gneisenau. Diese Reformen wurden von vielen deutschen Kleinstaaten in ähnlicher Weise eingeführt. Nach der Auflösung des Rheinbundes gab es für diesen keinen Nachfolger, denn das Heilige Römische Reich wurde nicht wieder gegründet. An seiner Stelle folgte die Gründung des Deutschen Bundes - die Kriege und Reformen hatten jedoch zu einer deutlich kleineren Zahl der Staaten auf deutschem Boden geführt. Die Gründung des Deutschen Bundes war Teil der beschlossenen Maßnahmen und Grenzverschiebungen festgelegt im Wiener Kongress. Dieser stellte in vielen Bereichen die Restauration der Vorkriegsverhältnisse wieder her, so erlangte das französische Geschlecht der Bourbonen nach ihrem Sturz im Zuge der Revolution erneut die Königswürde.



Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Napoleonische Kriege" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Erster und Zweiter Koalitionskrieg

Dritter und Vierter Koalitionskrieg

Fünfter, Sechster und Siebter Koalitionskrieg

Krieg auf der iberischen Halbinsel

Seekrieg

Napoleon und die Deutschen

Interessante Statistiken

In den folgenden 7 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 43 Statistiken aus dem Thema "Napoleonische Kriege".

Napoleonische Kriege

Dossier zum Thema

Alle wichtigen Statistiken redaktionell aufbereitet - direkt downloadbar als PPT & PDF!
TOP SELLER

Statistiken zu den Napoleonischen Kriegen

Die Napoleonischen Kriege (auch Koalitionskriege) dauerten vom 18. Mai 1803 bis zum 20. November 1815 und setzten den ersten Koalitionskrieg aus dem Jahr 1792 fort. Im Verlauf dieser Konflikte kämpfte das von Napoleon kontrollierte Frankreich gegen alle anderen europäischen Großmächte und errang im Verlauf dieser Kriege viele große Siege. Napoleons Herrschaftsbereich erstreckte sich zur Hochzeit von der Iberischen Halbinsel, über West- und Mitteleuropa bis zur russischen Grenze. Was Frankreich und Napoleon über zwei Jahrzehnte aufgebaut hatten, zerfiel jedoch vergleichsweise schnell wieder. Die Napoleonischen Kriege stellten nicht nur die herrschenden Verhältnisse in Frage, sondern führten auch in zahlreichen Staaten zu umfassenden Staatsreformen.

Von der Republik zum Konsul

Vor der Machtergreifung Napoleons am 09. November 1799 als Konsul der Französischen Republik, diente er bereits seit mehreren Jahren in den Streitkräften des revolutionären Frankreichs. Im Jahr 1789 hatte sich das französische Volk in einem landesweiten Aufstand, der Französischen Revolution, erhoben und damit die Herrschaft des Adels und des Königs in Frankreich beendet. Dieser Umstand beunruhigte die übrigen Monarchien im Europa zutiefst, die ein Übergreifen der Revolution auf ihre eigenen Staatsgebiete unbedingt verhindern wollten. Um dies durchzusetzen, stellten die europäischen Großmächte der Regierung der Franzosen ein Ultimatum und forderten die Sicherheit des abgesetzten Königs Ludwigs XVI. Nach dessen Hinrichtung erklärten unter anderem Spanien, Großbritannien, Österreich und Preußen der Republik den Krieg.

Bereits in seinen frühen Jahren machte sich der auf Korsika geborene Napoleon Bonaparte einen Namen. Er spielte unter anderem eine bedeutende Rolle während der Belagerung von Toulon und der damit verbundenen Rettung der französischen Flotte. Auch in Italien errang Napoleon mehrere Siege gegen italienische Mächte und ihre österreichischen Verbündeten. In der Schlacht um Lodi führte Napoleon einen Angriff über eine Brücke direkt an, was seine Beliebtheit in Frankreich enorm steigerte. Dieser Ruhm brachte ihm 1798 auch das Kommando über die französische Expedition nach Ägypten ein. Diese Popularität nutzte er dann für seinen Staatsstreich. Ab 1799 herrschte Napoleon offiziell über Frankreich.

Von Kriegen und Kaisern

In den folgenden Koalitionskriegen errang Frankreich immer wieder die Oberhand. Während des Zweiten Koalitionskrieges war Frankreich zunehmend in die Defensive geraten, erst Napoleons Eingreifen bei den Schlachten von Marengo und Hohenlinden zwang die Österreicher zu einem Friedensschluss. Mit dem Rückenwind dieser Siege rief sich Napoleon am 02. Dezember 1804 selbst zum Kaiser aus und beendete die Französische Revolution damit offiziell. Dieser Akt provozierte die Kaiser von Österreich und Russland. Diese schlossen sich 1805 zusammen mit Schweden und Großbritannien zur dritten Koalition zusammen. Als sich Napoleon dann darüber hinaus auch noch zum König von Italien ausrief, trat auch das Königreich Neapel in den Krieg gegen Frankreich ein. Bei Austerlitz, der sogenannten "Dreikaiserschlacht", errang Napoleon seinen bis dahin größten Sieg gegen eine kombinierte Streitmacht aus Russen und Österreichern und gewann den Krieg.

Sich im Vierten Koalitionskrieg immer noch mit Großbritannien im Krieg befindend, versuchte Napoleon die Inselnation durch wirtschaftlichen Schaden in Form seiner Kontinentalsperre in die Knie zu zwingen. Eine Invasion war seit der Niederlage bei Trafalgar nicht mehr möglich. Napoleon brüskierte zudem Preußen durch die Gründung des Rheinbundes, die Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und das Angebot, das von den Preußen kontrollierte Hannover an die Briten abzutreten. Der Rheinbund war offiziell ein Verteidigungsbündnis und sollte dem Schutz der Mitgliedsstaaten dienen. Mit Napoleon selbst als Bundesprotektor, jedoch ohne die offizielle Mitgliedschaft Frankreichs, wurde der Rheinbund so effektiv zu einem von Frankreich abhängigen Vasallenstaat. Der Rheinbund musste nicht nur finanzielle Leistungen erbringen, sondern auch Truppenkontingente für Napoleons Feldzüge abstellen.

Hannover war zuvor auf den Druck von Napoleon selbst von der preußischen Armee besetzt worden. Das Angebot über den preußischen Hof hinweg Hannover wieder an die Briten zu geben, brüskierte Preußen zutiefst. Kurz nach der preußischen Kriegserklärung folgte bereits wenige Wochen später die vernichtende Niederlage bei Jena und Auerstedt im Jahr 1806. Die preußische Armee wurde beinahe vollständig vernichtet und nur ein Unentschieden mit russischer Hilfe bei Eylau verhinderte eine komplette Auflösung des preußischen Staates. In der Folge verlor Preußen rund die Hälfte seines Landbesitzes und im heutigen Polen wurde das von Napoleon kontrollierte Großherzogtum Warschau gegründet.

Die fünfte Koalition

Auf der Iberischen Halbinsel tobte seit dem Jahr 1807 ein Befreiungskrieg. Zuvor hatte Napoleon sowohl Spanien als auch Portugal besetzt und große Truppenkontingente dorthin befohlen. Die Übernahme gelang jedoch nicht so vollständig wie Napoleon dies erwartet hatte. Stattdessen kam es in beiden Ländern zu großen Aufständen und der Formierung von Armeen. Der iberische Kriegsschauplatz sollte bis zum Ende der napoleonischen Kriege große Truppenteile der französischen Armee binden. Großbritannien und Österreich versuchten diese Schwäche Napoleons auszunutzen und erklärten Frankreich den Krieg. Britische Truppen waren in Portugal und Spanien aktiv, die Österreicher auf dem Kontinent. Nach der Schlacht von Wagram verloren die Alliierten jedoch erneut.

Der Anfang vom Ende

Russland blieb eine Bedrohung für Napoleon und im Jahr 1812 versuchte er mit einer großen Armee bestehend aus Angehörigen zahlreicher Nationen in Russland einzumarschieren. Nach anfänglichen Erfolgen bei Smolensk und Borodino waren die Verluste der Franzosen und ihrer Verbündeten durch Versorgungsmangel, den russischen Winter und mehrere kleinere Angriffe durch Kosaken stark angestiegen. Der Rückzug aus Russland heraus rieb diese Armee beinahe vollständig auf. Diese Niederlage ermutigte bereits von Napoleon besiegte Staaten wie Preußen zu einer Wiederaufnahme der Kämpfe. Auch in Spanien befanden sich die Truppen Napoleons auf dem Rückzug. Nach anfänglichen Kämpfen zwischen Napoleon und den Alliierten in Deutschland trat 1813 auch Österreich auf Seiten der Alliierten in den Krieg ein.

Bei Leipzig kam es schließlich zur Entscheidungsschlacht der Napoleonischen Kriege: Ein großes Heer aus Russen, Preußen, Österreichern und mehreren deutschen Kleinstaaten besiegten die Franzosen und zwangen diese zum Rückzug. Am Ende dieses Befreiungskrieges musste Napoleon als Kaiser abdanken und sich ins Exil nach Elba begeben. Im Jahr 1815 kehrte Napoleon jedoch noch einmal zurück und errang kurzzeitig die Macht über das wirtschaftlich stark geschwächte Frankreich. Erneut suchte Napoleon eine Entscheidungsschlacht und wurde bei Waterloo in Belgien dieses Mal endgültig besiegt. Napoleon starb im Exil auf der Insel St. Helena.

Napoleons Erbe

Auch wenn das französische Kaiserreich nach nur kurzer Existenz bereits wieder zerschlagen worden war, so hatte Napoleons Herrschaft doch weitreichende Auswirkungen auf die übrigen Staaten, so auch auf Deutschland. Er hatte, besonders in den Staaten des Rheinbundes, seinen Code Civil durchgesetzt, ein Gesetzeswerk, welches viele bürgerliche Freiheiten und Errungenschaften der französischen Revolution bewahrte und diese auch in anderen Staaten etablierte. So führte die Niederlage Preußens zu umfassenden Staats- und Militärreformen z.B. durch den Freiherr vom Stein, Karl August von Hardenberg sowie die beiden Offiziere Gerhard von Scharnhorst und Neidhardt von Gneisenau. Diese Reformen wurden von vielen deutschen Kleinstaaten in ähnlicher Weise eingeführt. Nach der Auflösung des Rheinbundes gab es für diesen keinen Nachfolger, denn das Heilige Römische Reich wurde nicht wieder gegründet. An seiner Stelle folgte die Gründung des Deutschen Bundes - die Kriege und Reformen hatten jedoch zu einer deutlich kleineren Zahl der Staaten auf deutschem Boden geführt. Die Gründung des Deutschen Bundes war Teil der beschlossenen Maßnahmen und Grenzverschiebungen festgelegt im Wiener Kongress. Dieser stellte in vielen Bereichen die Restauration der Vorkriegsverhältnisse wieder her, so erlangte das französische Geschlecht der Bourbonen nach ihrem Sturz im Zuge der Revolution erneut die Königswürde.



Kontakt

Sie haben noch Fragen? Wir helfen gerne.
Statista Locations
Kontakt Jens Weitemeyer
Jens Weitemeyer
Customer Relations

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (CET)

Kontakt Vianny Gutierrez-Cruz
Vianny Gutierrez-Cruz
Sales Manager– Kontakt (Vereinigte Staaten)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)

Kontakt Ziyan Zhang
Ziyan Zhang
Customer Relations– Kontakt (Asien)

Mo - Fr, 11:30 - 22:00 Uhr (IST)

Kontakt Kisara Mizuno
Kisara Mizuno
Customer Success Manager– Kontakt (Asien)

Mon - Fri, 9:30am - 5:30pm (JST)

Kontakt Lodovica Biagi
Lodovica Biagi
Director of Operations– Kontakt (Europa)

Mo - Fr, 9:30 - 17:00 Uhr (GMT)

Kontakt Catalina Rodriguez
Catalina Rodriguez
Key Account Manager - LAC– Kontakt (Lateinamerika)

Mo - Fr, 9:00 - 18:00 Uhr (EST)