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Statistiken zur Fraport AG

Die Fraport AG ist hundertprozentiger Betreiber des Frankfurter Flughafens sowie der Flughäfen in Ljubljana, Fortaleza und Porto Alegre. Daneben liegen noch bedeutsame Anteile an den Flughäfen Lima, Burgas, Varna und Antalya vor. Im April 2017 übernahm die Fraport AG 14 griechische Regionalflughäfen operativ und fasste diese unter Fraport Greece zusammen. Im Vergleich der Fraport-Flughäfen wurden 2021 am Frankfurter Flughafen die mit Abstand meisten Flugbewegungen, die höchste Anzahl der Passagiere sowie der größte Frachtumschlag verzeichnet. Allerdings gingen 2020 und 2021 aufgrund der Corona-Pandemie vor allem die Passagierzahlen an den Fraport-Flughäfen stark zurück (gegenüber dem Jahr 2019).

Der Umsatz von Fraport konnte im Zeitraum der Jahre 2009 bis 2019 laufend erhöht werden. Im Jahr 2020 sank der Umsatz jedoch deutlich und lag nur noch bei rund 1,68 Milliarden Euro. 2021 konnte der Umsatz aufgrund sich etwas erholender Passagierzahlen auf den Fraport-Flughäfen wieder auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Das Konzern-Ergebnis der Fraport AG lag 2020 bei -690 Millionen Euro. Im Jahr 2021 konnte das Unternehmen - unter anderem aufgrund krisenbedingter Ausgleichzahlungen - ein Gewinn von knapp 92 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Aufgrund der Corona-Pandemie sah sich Fraport 2020 gezwungen die Ausgaben und Investitionen herunterzufahren, Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schickten und den Abbau von rund vielen Arbeitsplätzen einzuleiten. Das Unternehmen rechnet im Jahr 2022 mit sich weiterhin erholenden Passagierzahlen.

Die Fraport AG ist in dem deutschen Aktienindex MDAX gelistet. Der MDAX umfasst 50 überwiegend mittelgroße deutsche oder überwiegend in Deutschland tätige Unternehmen und gehört neben dem DAX, dem TecDAX und dem SDAX zum sogenannten Prime Standard. Die Rangfolge im MDAX bemisst sich anhand der Marktkapitalisierung. Die Fraport AG konnte im September 2021 eine Marktkapitalisierung in Höhe von rund 5,1 Milliarden Euro vorweisen.

Die Aktionärsstruktur des Unternehmens teilt sich wie folgt auf: Knapp 36,5 Prozent der Aktien waren Ende des Jahres 2021 dem Free Float zuzuordnen. Weitere rund 31 Prozent entfielen auf das Land Hessen und fast 21 Prozent auf die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH. Außerdem gehörten die Deutsche Lufthansa sowie British Columbia Investment Management Corporation zu den Aktionären. Die Dividende je Aktie betrug 2018 jeweils zwei Euro je Aktie. Für die Geschäftsjahre 2019, 2020 und 2021 wurde keine Dividende ausbezahlt.

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