Mietfinanzierung

Online-Mietgeräte: Was Deutsche alles mieten würden

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Die Sharing Economy weitet sich auf immer mehr Bereiche unseres Alltags aus. Nach dem Motto „Nutzen statt Besitzen“ dachten sich Online-Vermieter wie Otto Now oder Grover, was kurzfristig für Autos und Werkzeug funktioniert, kann auch längerfristig für Elektronik, Haushalts- oder Sportgeräte attraktiv sein. Das sogenannte B2C Sharing, also die Vermietung von Produkten durch ein Unternehmen an mehrere unterschiedliche Kunden, steckt für diese Geräte allerdings noch in den Kinderschuhen und war bisher vor allem für sogenannte Early Adopter interessant, die stets auf dem neuesten Stand der Technik sein wollen.

Eine Statista-Umfrage hat ergeben, dass etwa zwei Drittel der Deutschen schon mal von derartigen Anbietern gehört haben oder es zumindest interessant finden. Über die Hälfte dieser Leute könnte sich sogar vorstellen, Sportartikel für einen längeren Zeitraum zu mieten. Nur etwa jeder Dritte wäre indes bereit, Elektronik oder Haushaltsgeräte längerfristig zu mieten, anstatt sie zu kaufen.

Die Vorteile des Prinzips bestehen darin, neue Produkte zum Bruchteil des Kaufpreises auszuprobieren und Geräte verwenden zu können, die man nicht unbedingt kaufen möchte. Hinzu kommt die relativ flexible Mietdauer für die Geräte, die nach Rückgabe professionell gereinigt und dann an den nächsten Kunden vermietet werden. Der Nachteil besteht darin, dass die Anzahl der Vormieter unbekannt bleibt und die Mietkosten nach längerer Zeit den Neupreis übersteigen. Man sollte sich also gut überlegen, wie lange man beispielsweise das gemietete Smartphone nutzen möchte.



Infografik: Online-Mietgeräte: Was Deutsche alles mieten würden | Statista
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