Die aktuelle PISA-Studie hat auch untersucht, wie sich der Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch 15-jährige Schüler:innen auf deren Ergebnisse im Bereich Naturwissenschaften auswirkt. Dabei zeigt sich, dass diejenigen, die nie oder fast nie KI-Tools für Schulaufgaben einsetzen am besten abschneiden. Trotzdem sind die Unterschiede nicht groß genug, um daraus eindeutige Schlüsse zu ziehen, im Gegenteil.
Dazu heißt es in dem Bericht zur Studie: "Der Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Leistungen ist komplex. Schüler:innen, die KI nicht für konkrete Schulaufgaben nutzen, erzielen bessere Leistungen als solche, die KI für diesen Zweck nutzen. Schüler*innen, die KI wöchentlich für allgemeine Zwecke nutzen, erzielen dagegen ähnliche Leistungen wie Schüler:innen, die KI nicht dafür nutzen." Außerdem spielt, wie so oft beim Thema Bildung, Geld eine Rolle: "Schüler:innen schneiden in der Regel etwas besser ab, wenn eine häufige KI-Nutzung mit Möglichkeiten zur Entwicklung von KI-Kompetenzen einhergeht. Diese Möglichkeiten bieten sich jedoch häufiger sozioökonomisch begünstigten Schüler:innen, sodass die KI-Kluft größer werden könnte."
An der PISA-Erhebung 2025 haben über mehr als 760.000 Schüler:innen teilgenommen - darunter etwa. 7600 aus Deutschland. Sie stehen stellvertretend für rund 33 Millionen 15-Jährige aus 91 Ländern und Volkswirtschaften.




















