Nach Jahren des Wachstums scheint die Finanzierung von Energieinnovationen laut Internationaler Energieagentur (IEA) in eine Phase einzutreten, die von geringerem Wachstum und verschobenen Prioritäten geprägt ist. So sind die weltweiten öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Energie-Bereich nach einem Höchststand im Jahr 2023 zuletzt wieder gesunken.
Laut IEA liegt dies teilweise an großen, jüngst eingegangenen Verpflichtungen für Demonstrationsprojekte aus dem EU‑Haushalt 2023, die rückwirkend dem Jahr 2023 zugeordnet wurden. Dies erkläre in Teilen den Rückgang der staatlichen Ausgaben in Europa. Demonstrationsprojekte sind Vorhaben, bei denen eine neue Energie‑Technologie außerhalb von Labor und kleiner Pilotanlage unter realen Einsatzbedingungen getestet wird.
Die Daten bilden laut Quelle aber auch Kürzungen im US‑Bundeshaushalt wider. Diese hätten dazu geführt, dass das Energie‑F&E‑Budget der USA 2025 um 8 Prozent zurückging und dass ein Teil bereits budgetierter Ausgaben pausiert oder gestrichen wurde, weil Forschungsprioritäten überprüft und geändert wurden.
Der Report betont weiterhin, dass weitere große staatliche Instrumente (z. B. Kredite, Garantien, Steueranreize, Abnahmeverträge) in die Milliarden gehen, aber nicht in den hier gezeigten öffentlichen R&D‑Daten enthalten sind.





















