Apples starkes Weihnachtsquartal beschränkte sich nicht auf eine Region. Laut CEO Tim Cook stellte das iPhone in allen geografischen Segmenten neue Umsatzrekorde auf, wobei besonders das starke Wachstum in China hervorzuheben ist. Fast 38 Prozent Wachstum in der Region Großchina, die auch Hongkong, Macau und Taiwan beinhaltet, bedeuteten für Apple eine neuerliche Trendwende. War der Umsatz im für das Unternehmen so wichtigen Markt zuvor doch in 10 der letzten 12 Geschäftsquartale geschrumpft.
Laut Schätzungen von IDC war Apple mit 16 Millionen verkauften Smartphones im vierten Quartal die Smartphone-Marke Nummer 1 in China, was angesichts der starken heimischen Konkurrenz und der Preisdifferenz zur Selbigen durchaus bemerkenswert ist. Auch in China gibt es für Apple und das iPhone also einen Platz im Premiumsegment und mit 46,2 Millionen verkauften Smartphones lag man im Gesamtjahr 2025 nur knapp hinter Platzhirsch Huawei mit 46,7 Mio. verkauften Einheiten.
Wie unsere Grafik zeigt ist Apples China-Geschäft seit Jahren ein großes Auf und Ab. Auf Boomphasen mit hohem zweistelligem Wachstum folgten dabei immer wieder Phasen der Schwäche, wie auch zuletzt. Das starke Weihnachtsquartal wurde laut Cook von zwei Seiten befeuert: Zum einen verzeichnete das Unternehmen eine Rekordzahl an Upgrades von älteren iPhone-Modellen, zum anderen wuchs auch die Zahl der Wechsler von anderen Smartphone-Herstellern im zweistelligen Bereich.





















