Der Klimawandel bedroht nachweislich unser aller Lebensgrundlage. Trotzdem scheint das Thema aktuell nicht unbedingt die angemessene Aufmerksamkeit zu bekommen. So schreibt etwa Laura Beigel in einem kürzlich vom Redaktionsnetzwerk Deutschland veröffentlichten Kommentar: "Wieder hat die Erde außergewöhnliche Temperaturen erlebt, die dazu führen, dass das globale 1,5-Grad-Ziel in immer weitere Ferne rückt. Aber heute gibt es kaum noch jemanden, den diese Meldung erschüttert, geschweige denn überrascht." Das die Journalistin mit ihrer Wahrnehmung richtig liegt, zeigen Daten der Statista Consumer Insights. Denen zufolge sagen nur 26 Prozent der Befragten, dass sie den Klimawandel für eine der wichtigsten Herausforderungen Deutschlands halten. Dagegen waren es 2021 noch fast 40 Prozent. Seitdem hat das Bedrohungsgefühl der Menschen in Deutschland offenbar kontinuierlich nachgelassen, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.
Nehmen wir den Klimawandel nicht ernst genug?
Klimakrise

Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der Befragten, die den Klimawandel für eine der wichtigsten Herausforderungen Deutschlands halten.



















