Nur 30 Prozent von fast 4.500 befragten Firmenchefs weltweit sind aktuell sehr vom Wachstumspotenzial ihres Unternehmens überzeugt. Diese Zahl steigt auf knapp 50 Prozent für den Zeitrahmen der nächsten drei Jahre. Das ist das Ergebnis der Ende letzten Jahres durchgeführten Global CEO Survey des Beratungsunternehmens PwC.
Über die letzten vier Jahre ist ein deutlicher Rückgang des Optimismus der Firmenchefs zu beobachten, nachdem Ende 2021 noch Enthusiasmus über das antizipierte Abebben der Coronavirus-Pandemie überwog. Schaut man allerdings genauer hin, war Ende 2018 und besonders Ende 2019 mit Blick auf das nächste Jahr schonmal der Wurm drin in der Weltwirtschaft – leicht zu vergessen, wenn man bedenkt, was folgte. Während sich alle Pandemie-Effekte normalisierten, kehrte das bedrohliche und nicht ganz diagnostizerte Kranken der globalen Wirtschaft schleichend zurück. Disruptionen des weltweiten Handels durch Zollkriege der Regierung des US-Präsidenten Donald Trump kommen nun noch erschwerend hinzu.
2019 glaubten nur noch 27 Prozent bzw. 34 Prozent der von PwC befragten CEOs an das kurzfristige bzw. mittelfristige Wachstum ihrer Firma. Während der Weltwirtschaftskrise 2008 waren es sogar nur 21 und 34 Prozent. Der Ausblick für 2026 entspricht derweil nur ungefähr dem Ausblick auf die Nachkrisenjahre 2010 bzw. 2021 – allerdings mit sinkender Tendenz.





















