Bei der Entwicklung der Preise für Inland-Flugtickets gibt es deutliche Unterschiede zwischen der Economy und der Business Class. So sind die Preisindizes für Inlandsflugtickets in der Economy-Class zwischen 2020 und 2022 von 100,0 auf 76,8 Punkte gefallen, bevor sie bis 2025 wieder auf 91,4 Punkte anziehen, also noch leicht unter dem Niveau von 2020 liegen. In der Business-Class steigen die Indizes hingegen kontinuierlich von 100,0 (2020) auf 132,9 Punkte (2025) und damit deutlich stärker als die Verbraucherpreise insgesamt, die im gleichen Zeitraum von 100,0 auf 121,9 Punkte zulegen.
Die zeitweise niedrigeren Economy-Preise lassen sich vor allem durch den zähen Nachfrageaufbau nach der Corona-Pandemie, den intensiven Wettbewerb auf wenigen verbliebenen Inlandsstrecken und zeitweise aggressive Sondertarife erklären. Business-Tickets verteuern sich dagegen stark, weil das Angebot an Inlandsflügen insgesamt reduziert wurde, Airlines ihre knappen Kapazitäten stärker auf zahlungskräftige Geschäftsreisende ausrichten und höhere Kosten für Personal, Kerosin, Gebühren und neue Klimaauflagen (zum Beispiel SAF-Beimischung, Emissionshandel) in die Premium-Tarife eingepreist werden.













