Anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz bis 2019

Anzahl der anerkannten Flüchtlinge in der Schweiz von 2009 bis 2019

von Martin Mohr, zuletzt geändert am 25.06.2019
Anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz bis 2019 Ende April 2019 lebten insgesamt rund 58.880 anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz. Ihre Zahl steigt seit Jahren an, insbesondere die derjenigen mit Ausweis B. Flüchtlinge mit Ausweis B haben ein Recht auf Familiennachzug und erhalten einen Flüchtlingspass nach Genfer Flüchtlingskonvention. Den Ausweis C erhalten Flüchtlinge fünf Jahre nach ihrer Einreise.
Wer erhält Schutz?

In der Schweiz wird das Asylrecht durch das Asylgesetz (AsylG) geregelt. Asyl wird Flüchtlingen auf Gesuch hin gewährt; dies sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Maßnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Die Anerkennungsquote unterscheidet sich stark nach den Herkunftsländern der Asylsuchenden. Davon zu unterscheiden ist der vorläufige Schutz: Dieser wird für die Dauer einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines Krieges oder Bürgerkrieges sowie in Situationen allgemeiner Gewalt im Herkunftsland gewährt.

Asyl- und Flüchtlingsdebatte in der Schweiz

Viele Flüchtlinge in der Schweiz stammen aus muslimischen Herkunftsländern wie Eritrea, Syrien und der Türkei. Die öffentliche Meinung zum Thema ist vor diesem Hintergrund skeptisch: In einer im Dezember 2017 durchgeführten Erhebung plädierten 53 Prozent der Befragten dafür, die Schweiz solle weniger offen gegenüber Flüchtlingen sein. Bei einer anderen Umfrage im Sommer 2018 nannten 31 Prozent Flüchtlinge / Asyl als wichtiges Problem der Schweiz.
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Anzahl der anerkannten Flüchtlinge in der Schweiz von 2009 bis 2019

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Ausweis BAusweis C
2019*39.37419.507
201837.72119.659
201731.27620.236
201625.14020.664
201519.23821.039
201413.13821.586
20138.52921.296
20129.68218.440
20119.44517.661
20107.51817.824
20095.12818.512
Ausweis BAusweis C
2019*39.37419.507
201837.72119.659
201731.27620.236
201625.14020.664
201519.23821.039
201413.13821.586
20138.52921.296
20129.68218.440
20119.44517.661
20107.51817.824
20095.12818.512

Quelle: Staatssekretariat für Migration

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von Martin Mohr, zuletzt geändert am 25.06.2019
Ende April 2019 lebten insgesamt rund 58.880 anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz. Ihre Zahl steigt seit Jahren an, insbesondere die derjenigen mit Ausweis B. Flüchtlinge mit Ausweis B haben ein Recht auf Familiennachzug und erhalten einen Flüchtlingspass nach Genfer Flüchtlingskonvention. Den Ausweis C erhalten Flüchtlinge fünf Jahre nach ihrer Einreise.
Wer erhält Schutz?

In der Schweiz wird das Asylrecht durch das Asylgesetz (AsylG) geregelt. Asyl wird Flüchtlingen auf Gesuch hin gewährt; dies sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte Nachteile gelten die Gefährdung des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Maßnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck bewirken. Die Anerkennungsquote unterscheidet sich stark nach den Herkunftsländern der Asylsuchenden. Davon zu unterscheiden ist der vorläufige Schutz: Dieser wird für die Dauer einer schweren allgemeinen Gefährdung, insbesondere während eines Krieges oder Bürgerkrieges sowie in Situationen allgemeiner Gewalt im Herkunftsland gewährt.

Asyl- und Flüchtlingsdebatte in der Schweiz

Viele Flüchtlinge in der Schweiz stammen aus muslimischen Herkunftsländern wie Eritrea, Syrien und der Türkei. Die öffentliche Meinung zum Thema ist vor diesem Hintergrund skeptisch: In einer im Dezember 2017 durchgeführten Erhebung plädierten 53 Prozent der Befragten dafür, die Schweiz solle weniger offen gegenüber Flüchtlingen sein. Bei einer anderen Umfrage im Sommer 2018 nannten 31 Prozent Flüchtlinge / Asyl als wichtiges Problem der Schweiz.
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