Werbung - Deutschland

  • Deutschland
  • Die Werbeausgaben im Werbung Markt betragen 2024 etwa 28,78Mrd. €.
  • Laut Prognose wird im Jahr 2028 ein Marktvolumen von 33,65Mrd. € erreicht; dies entspricht einem jährlichen Wachstum von 3,99% (CAGR 2024-2028).
  • Im weltweiten Vergleich zeigt sich, dass am meisten Werbeumsatz in den USA erwartet wird (384Mrd. € im Jahr 2024).
  • Im Werbemarkt wird im Jahr 2028 ein Anteil von 68 % im Bereich "Digital" erwartet.
  • Die durchschnittlichen Werbeausgaben pro Kopf im Markt Suchmaschinenwerbung liegen im Jahr 2024 voraussichtlich bei 97,60€.
  • Im Jahr 2028 entfallen voraussichtlich 83 % der Ausgaben für Digitale Werbung auf Programmatic.

Schlüsselregionen: USA, China, Europa, Asien, Japan

 
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Analystenmeinung

In den letzten zehn Jahren haben sich die verschiedenen Werbestrategien stark verändert. Traditionelle Werbeträger wie Fernsehen, Radio und Zeitungen waren einst die wirkungsvollsten Mittel hinsichtlich der Reichweite und Nutzerbindung, allerdings werden sie nun von digitalen Tools wie digitalen Videos, Werbebannern, digitalen Audioinhalten und Suchmaschinenwerbung überholt. Die Möglichkeit, bestimmte Zielgruppen anzusprechen und ihre Bedürfnisse in Echtzeit zu bewerten gehört zu den wichtigsten Gründen, warum Werbetreibende weltweit von einem Wechsel zu digitalen Tools als ihr Hauptwerbemittel profitieren können.

Dank großer technologischer Fortschritte in den letzten Jahren hat sich das Nutzungsverhalten von Werbetreibenden und deren Zielgruppen verändert. Internetfähige Geräte sind für viele Menschen zu Alltagsprodukten geworden, und die Internet-Infrastruktur ist heutzutage schneller und günstiger. Digitale Tools sind daher bei Werbetreibenden zu einer beliebten Methode geworden, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen, während die traditionellen Tools nur beim Massenpublikum eingesetzt werden.

Während die digitale Werbung vor der COVID-19-Pandemie ein stetiges Wachstum verzeichnete, wies die traditionelle Werbung einen allmählichen Rückgang auf. Da die Pandemie den digitalen Wandel stark beschleunigt hat, wurde dieser Rückgang der traditionellen Werbung deutlich verschärft. In den kommenden Jahren erwarten wir ein noch stärkeres Wachstum der digitalen Werbung; das wird sich auf die Art und Weise auswirken, wie die Menschen Online-Inhalte konsumieren.

Methodik

Datenabdeckung:

Daten umfassen Unternehmen (B2B). Zahlen basieren auf Werbeausgaben und berücksichtigen keine Agenturprovisionen, Rabatte, Produktionskosten und Steuern. Der Markt umfasst die Werbung von Unternehmen (traditionelle und digitale Werbung).

Modellierungsansatz:

Marktgrößen werden mithilfe eines kombinierten Top-down- und Bottom-up-Ansatzes bestimmt, basierend auf einer für jeden Markt spezifischen Logik. Als Basis zur Bewertung der Märkte nutzen wir Jahresberichte der marktführenden Unternehmen und von Branchenverbänden, Drittanbieterreporte und Umfrageergebnisse aus unserer Primärforschung (z. B. den Statista Global Consumer Survey). Darüber hinaus nutzen wir relevante Marktindikatoren und Daten von länderspezifischen Verbänden, wie das BIP, Internetnutzer, Konsumausgaben und digitale Konsumausgaben. Diese Daten helfen uns, die Marktgröße für jedes Land individuell zu schätzen.

Prognosen:

Für unsere Prognosen wenden wir verschiedene Prognosetechniken an. Die Auswahl der Prognosetechniken hängt vom Verhalten des jeweiligen Markts ab. So eignet sich beispielsweise die S-Kurven-Funktion aufgrund des nicht-linearen Wachstums bei der Einführung und Verbreitung neuer Technologien gut für Prognosen in Bezug auf digitale Produkte, wohingegen die exponentielle Trendglättung sich eher für das Prognostizieren von stetigem Wachstum in traditionellen Werbemärkten anbietet.

Zusätzliche Hinweise:

Daten werden unter Verwendung aktueller Wechselkurse modelliert. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Russland-Ukraine-Kriegs werden auf einer länderspezifischen Ebene berücksichtigt. Updates des Markts finden zweimal jährlich statt. In manchen Fällen werden die Daten auch ad hoc aktualisiert (z. B. wenn neue relevante Daten veröffentlicht werden oder sich Änderungen ergeben, die sich auf die prognostizierte Marktentwicklung auswirken).

Übersicht

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