Wenn Beschäftigte an mögliche Cyberangriffe auf ihr Unternehmen denken, stehen organisierte Cyberkriminelle ganz oben auf der Liste. 46 Prozent sehen sie als größte Bedrohung. Das ist ein Ergebnis des aktuellen Reports Cybersicherheit in Zahlen 2026/2027, der von G DATA in Zusammenarbeit mit Statista veröffentlicht worden ist. Mit deutlichem Abstand folgen so genannte Hacktivisten: 14 Prozent halten sie für die größte Bedrohung. Der Begriff Hacktivismus ist eine Kombination aus „Hacking“ und „Aktivismus“ und bezeichnet den Einsatz von Mitteln und Methoden der Cyberkriminalität, die aber nicht dem kriminellen Gelderwerb dienen. Die Aktionen sind häufig moralisch oder religiös, aber auch politisch oder ideologisch motiviert.
Auch Menschen aus dem eigenen Umfeld eines Unternehmens zählen für die Befragten zu den möglichen Angreifern. 13 Prozent sehen interne oder nahestehende Personen als größte Bedrohung. Staatlich unterstützte Gruppen folgen mit 12 Prozent knapp dahinter. Beide Werte liegen weit unter dem für organisierte Cyberkriminelle, machen aber deutlich: Beschäftigte denken bei Cyberangriffen nicht nur an eine Art von Täter. Die Umfrage zeigt, wie Beschäftigte das Risiko einschätzen. Sie sagt nicht, welche Akteure tatsächlich am häufigsten angreifen oder die größten Schäden verursachen.





















