Die Inflationsrate ist in Deutschland zuletzt auf Grund des Iran-Kriegs und des ausgelaufenen Tankrabatts wieder gestiegen. Im Vergleich mit den Jahren 2022 (+6,9 Prozent ggü. Vorjahr) und 2023 (+5,9 Prozent) ist die Teuerung in den letzten Jahren mit werten knapp über zwei Prozent aber überschaubar gewesen. Diese Entwicklung deckt sich auch teilweise mit der gefühlten Inflation, wie Daten der Statista Consumer Insights belegen.
Gaben von monatlich etwa 3.000 Befragten im Alter von 18 bis 64 Jahren im Jahr 2023 durchschnittlich rund 58 Prozent an, dass sich ihre Lebenshaltungskosten merklich erhöht haben, waren es zwei Jahre später noch etwa 49 Prozent. Im laufenden Jahr schwankt diese wahrgenommene Teuerung zwischen 43 und 46 Prozent.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die gefühlte Inflation in den vergangenen dreieinhalb Jahren fast durchgehend rückläufig. Und das obwohl die Preissteigerung überwiegend oberhalb der Zwei-Prozent-Marke lag. Ob die zuletzt wieder stärker anziehende Teuerungsrate die Stimmung der Verbraucher:innen wieder kippen lässt, bleibt abzuwarten.




















