Patente gelten als ein Frühindikator für technologischen Wandel. Demzufolge sind Batterieinnovation derzeit eine Art disruptive Kraft im Energiesektor. Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge ist der Anteil der Energiepatente, der auf Energiespeicherung entfällt, in den letzten Jahren stark angestiegen und erreichte 2023 die Marke von 40 Prozent. Keine andere Energietechnologie hat seit dem Jahr 2000 jemals einen so hohen Anteil erreicht.
Schätzungen der IEA zufolge dürfte dieser Anteil 2024 und 2025 weiter zunehmen. Die Daten zeigen zudem, dass keine andere Energietechnologie jemals einen derart dominanten Anteil erreicht hat. Die Daten unterstreichen daher die strategische Bedeutung von Batterien für moderne Energiesicherheit, Industriepolitik und Netzinfrastruktur – zumal der Stromverbrauch weltweit steigt.
Laut IEA bleiben China, Korea und Japan bleiben die wichtigsten Herkunftsländer für Patente bei Lithium-Ionen-Batterien, auch wenn sich ihre relativen Anteile verschoben haben. 2010 meldete Japan die Hälfte aller Patente zu Kathodenmaterialien an, bis 2022 ist Japans Anteil allerdings auf unter 10 Prozent gefallen. Im gleichen Zeitraum stieg Chinas Anteil von 4 Prozent auf rund 40 Prozent.













