Zwischen 2014 und 2019 stieg die Zahl der Geschäftsreisen deutscher Unternehmen von 176 auf 195 Millionen und erreichte damit ein Höchstniveau vor der Corona-Pandemie. 2020 brach das Volumen infolge der Corona-Beschränkungen auf nur noch 33 Millionen Reisen ein. Es stieg anschließend wieder schrittweise auf 117 Millionen im Jahr 2023, lag 2024 mit 107 Millionen aber weiterhin deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau. Das zeigt die Statista Infografik auf Basis einer Schätzung des Verbands Deutsches Reisemanagement.
Die anhaltend niedrigeren Werte seit 2020 spiegeln einen dauerhaften Strukturwandel wider: Viele Unternehmen haben Reisebudgets gekürzt, Termine stärker gebündelt und prüfen kritischer, ob eine Geschäftsreise wirklich notwendig ist. Gleichzeitig hat sich der Einsatz von Videokonferenzen und digitalen Kollaborationstools etabliert, sodass insbesondere kurze Präsenztermine durch virtuelle Meetings ersetzt werden und das frühere Volumen klassischer Dienstreisen auch mittelfristig nicht mehr erreicht wird. Dies hat auch Einfluss auf die Zahl der Inlandsflüge in Deutschland, die ebenfalls noch deutlich unter Vor-Corona-Niveau liegen.





















