Der Umfrage-Aggregator RealClearPolitics zeigt, das unter Amerikaner:innen die Ablehnung von US-Präsidenten Donald Trumps Amtsführung bei fast allen Themen überwiegt. Am Ausgeprägtesten war dies bei der Inflation, wo der Anteil der Umfrageteilnehmer mit einer negativen Meinung zu Trumps Arbeit um 23.3 Prozent größer war als der Anteil derer, die sie als gut bewerteten. Trumps kontroverse Handelszölle sollen die global eh schon hohe Inflation noch weiter antreiben, schätzen Experten. Die Lücke zwischen Zustimmung und Ablehnung betrug immer noch -20 Prozent beim Thema Russland und Ukraine, bei dem der US-Präsident kürzlich die Hilfeleistungen für die Zelensky-Regierung einstellte.
Zu 13-15 Prozent überwogen negative Bewertungen bei den Themen Wirtschaft und Außenpolitik im Allgemeinen. Da Trump diese Woche seine Drohungen, Grönland für die USA einzunehmen, verschärfte, könnte die Ablehnung hier noch weiter steigen, da wenige Amerikaner:innen mit dieser Absicht einverstanden sind.
Bei der Immigration und der Kriminalität überwogen immer noch negative Stimmen, aber weniger deutlich. Der Präsident wird hier von vielen Landesbürgern als die harte Hand, die man sich zu den Themen wünscht, wahrgenommen. Zum Thema Israel und Hamas schließlich gab es zuletzt einen leichten Zustimmungsüberschuß, wahrscheinlich angetrieben durch die erfolgreiche US-Vermittlung beim Friedensplan in der Region.





















