90 Prozent der Pistenflächen in den italienischen Alpen sind laut einer Statista-Recherche technisch beschneibar. Auch in Österreich und der Schweiz kann die Mehrheit der Pisten mit Kunstschnee präpariert werden. Dagegen spielen Schneekanonen in deutschen Skigebieten eine vergleichsweise geringe Rolle, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt. Die hohe Verfügbarkeit von Kunstschnee ist eine direkte Folge des Klimawandels, der unter anderem dazu führt, dass die Schneegrenzen steigen. Bereits 2013 waren die Aussichten einer Studie des Deutschen Alpenvereins zufolge düster. "Selbst mit massivem Ausbau der Beschneiung sind mittelfristig (= innerhalb von 15 bis 25 Jahren) wahrscheinlich nur noch 50 bis 70 Prozent der Skigebiete in den bayerischen Alpen schneesicher", heißt es dort. Zehn Jahre später kam eine ursprünglich im Fachjournal Nature Climate Change veröffentlichte Studie zu dem Schluss, dass künftig bis zu 53 Prozent der europäischen Skigebiete von akutem Schneemangel bedroht sein könnten.
Wie abhängig sind Skigebiete von Schneekanonen?
Wintersport

Beschreibung
Die Grafik zeigt den Anteil der technisch beschneibaren Pistenfläche in den USA und den Alpen.



















