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Statistiken zum Handwerk

Das Handwerk ist ein vielseitiger Wirtschaftsbereich. Über eine Million meist kleine und mittelständische Handwerksbetriebe sind in Deutschland tätig. Die meisten Betriebe sind dem Ausbaugewerbe, hierunter fallen Berufe wie Maler und Lackierer oder Klempner, sowie dem Gewerbe persönlicher Dienstleistungen, zum Beispiel Fotografen oder Schuhmacher, zugeordnet. In der Handwerksordnung werden zulassungspflichtige, zulassungsfreie und handwerksähnliche Gewerbe unterschieden. Knapp zwei Drittel der Handwerksbetriebe sind den zulassungspflichtigen Gewerben zugeordnet. Für die Ausübung eines zulassungspflichtigen Gewerbes der Anlage A wird nach Handwerksordnung ein Meisterbrief des entsprechenden Handwerks gefordert. Dazu gehören unter anderem Friseure und Kraftfahrzeugtechniker.

Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks betrug der Umsatz der Handwerksbranche im Jahr 2019 rund 640 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten belief sich im selben Jahr auf rund 5,6 Millionen Erwerbstätige. Somit arbeiten über 12 Prozent der deutschen Bevölkerung in Handwerksberufen, die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon in Berufen in der Reinigung. Im Jahr 2019 ist die Anzahl der Lehrlinge im Handwerk mit rund 363.000 leicht gesunken, nachdem die Auszubildendenzahlen in den letzten Jahren nach einen stetigen Rückgang in den letzten beiden Jahren erstmals wieder leicht angestiegen war. Seit dem Jahr 2000 ist der Lehrlingsbestand im Handwerk insgesamt um rund 40 Prozent gesunken. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Handwerk ist - nach einem stetigen Anstieg in den vergangenen fünf Jahren - im Jahr 2019 mit rund 138.800 Neuverträgen erstmals wieder leicht gesunken. Im Jahr 2020 wurde ein erneuter Rückgang auf circa 130.100 Neuverträge verzeichnet. Grund für diesen Rückgang könnte der Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020 sein. Zu den beliebtesten Handwerksberufen bei Lehrlingen gehören jedoch nach wie vor der Kraftfahrzeugmechatroniker, der Elektroniker, der Anlagemechaniker in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie der Tischler und Friseurberuf.

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Das Handwerk ist ein vielseitiger Wirtschaftsbereich. Über eine Million meist kleine und mittelständische Handwerksbetriebe sind in Deutschland tätig. Die meisten Betriebe sind dem Ausbaugewerbe, hierunter fallen Berufe wie Maler und Lackierer oder Klempner, sowie dem Gewerbe persönlicher Dienstleistungen, zum Beispiel Fotografen oder Schuhmacher, zugeordnet. In der Handwerksordnung werden zulassungspflichtige, zulassungsfreie und handwerksähnliche Gewerbe unterschieden. Knapp zwei Drittel der Handwerksbetriebe sind den zulassungspflichtigen Gewerben zugeordnet. Für die Ausübung eines zulassungspflichtigen Gewerbes der Anlage A wird nach Handwerksordnung ein Meisterbrief des entsprechenden Handwerks gefordert. Dazu gehören unter anderem Friseure und Kraftfahrzeugtechniker.

Laut Zentralverband des Deutschen Handwerks betrug der Umsatz der Handwerksbranche im Jahr 2019 rund 640 Milliarden Euro. Die Anzahl der Beschäftigten belief sich im selben Jahr auf rund 5,6 Millionen Erwerbstätige. Somit arbeiten über 12 Prozent der deutschen Bevölkerung in Handwerksberufen, die meisten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten davon in Berufen in der Reinigung. Im Jahr 2019 ist die Anzahl der Lehrlinge im Handwerk mit rund 363.000 leicht gesunken, nachdem die Auszubildendenzahlen in den letzten Jahren nach einen stetigen Rückgang in den letzten beiden Jahren erstmals wieder leicht angestiegen war. Seit dem Jahr 2000 ist der Lehrlingsbestand im Handwerk insgesamt um rund 40 Prozent gesunken. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Handwerk ist - nach einem stetigen Anstieg in den vergangenen fünf Jahren - im Jahr 2019 mit rund 138.800 Neuverträgen erstmals wieder leicht gesunken. Im Jahr 2020 wurde ein erneuter Rückgang auf circa 130.100 Neuverträge verzeichnet. Grund für diesen Rückgang könnte der Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020 sein. Zu den beliebtesten Handwerksberufen bei Lehrlingen gehören jedoch nach wie vor der Kraftfahrzeugmechatroniker, der Elektroniker, der Anlagemechaniker in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie der Tischler und Friseurberuf.

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