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Aktuelle Arbeitslosenquote in Deutschland bis März 2021

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind deutlich an den aktuellen Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit erkennbar. Nach einer leichten Erholung am Jahresende ist die Arbeitslosenquote zu Beginn des Jahres wieder gestiegen und lag im März 2021 bei 6,2 Prozent. Die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen ist im März gegenüber dem Vormonat um 76.964 gesunken, im Vergleich dem Vorjahresmonat (März 2020) lag die Zahl der Arbeitslosen um rund 492.100 höher.

Arbeitslosenquote als statistische Kennzahl

Die Arbeitslosenquote gibt an, wie groß der Anteil der Arbeitslosen an allen potenziellen Arbeitnehmern ist, die für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die Rechenformel hierzu lautet wie folgt: (Anzahl der Arbeitslosen / (Anzahl der Arbeitslosen + Anzahl der Erwerbstätigen)) x 100 = Arbeitslosenquote (in Prozent). Eine sich verändernde Arbeitslosenquote ist damit rechnerisch sowohl von der Entwicklung der Anzahl der Arbeitslosen als auch der Anzahl der Erwerbstätigen abhängig.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Aufgrund der boomenden Konjunktur und der hohen Arbeitskräftenachfrage ist die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik bis zur Corona-Krise in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Dies gilt sowohl für West- als auch für Ostdeutschland. Weitere Informationen liefert das Statista-Dossier zur Arbeitslosigkeit.

Arbeitslosenquote in Deutschland von März 2020 bis März 2021

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Quelle

Bundesagentur für Arbeit

Veröffentlichungsdatum

März 2021

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

März 2020 bis März 2021

Hinweise und Anmerkungen

Die Arbeitslosenquote stellt den Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen dar und ist ein richtungsweisender Beleg für die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage sowie ein Teil der Arbeitslosenstatistik. Die Bundesagentur für Arbeit definiert dabei Arbeitslosigkeit wie folgt: "Arbeitslos ist, wer keine Beschäftigung hat (weniger als 15 Wochenstunden), Arbeit sucht, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und bei einer Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung arbeitslos gemeldet ist. Nach dieser Definition sind nicht alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen als arbeitslos zu zählen." Eine Person ist somit nicht automatisch arbeitslos, nur weil sie nicht arbeitet.

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