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Statistiken zur Halbleiterindustrie

Halbleiter, oder Chips, sind mikroelektronische Bauteile, die es in den unterschiedlichsten Formen und Ausführungen gibt und die in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden. Halbleiter sind die Grundlage für Technologien wie Computer, Elektroautos, 5G, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz. In einer zunehmend digitalen Welt sind wir auf immer leistungsfähigere Chips angewiesen. Der weltweite Umsatz der Halbleiterindustrie belief sich im Jahr 2020 auf rund 440 Milliarden US-Dollar. Ein verändertes Verbraucherverhalten durch die Corona-Pandemie (Home-Schooling, Homeoffice) führten zu einer verstärkten Nachfrage nach Silizium-Bauelementen.

Was sind Halbleiter?

Die Elektrotechnik unterscheidet zwischen drei grundlegenden Gruppen an elektrischen Leitern. Die erste Gruppe umfasst Leiter, in der Regel Metalle, welche auf Grund von freien Elektronen eine gute Leitfähigkeit haben. Bei der zweiten handelt es sich um Nichtleiter bzw. Nichtmetalle. Nichtmetalle sind Stoffe, die über keine freien Elektronen verfügen. Nichtleiter werden in der Elektrotechnik häufig als Isolatoren eingesetzt und spielen daher eine äußerst wichtige Rolle. Die letzte Gruppe bilden die Halbleiter. Kennzeichnend für Halbleiter ist, dass ihr elektrischer Widerstand zwischen dem von Metallen und Nichtmetallen liegt. In Halbleitern befinden sich im Ausgangszustand keine freien Elektronen, womit sie zuerst vergleichbare Eigenschaften wie Nichtmetalle aufweisen. Durch externe Einflüsse wie Temperatur, Licht oder elektrische Felder können sich freie Elektronen bilden und Halbleiter die Eigenschaften von Leitern annehmen.

Marktumfeld

Die hohe Nachfrage nach Mikrochips ist ungebrochen und beschert den Unternehmen der Halbleiterindustrie Milliardengewinne. Die Unternehmen der Halbleiterindustrie mit dem weltweit größten Marktanteil sind Intel , Samsung Electronics und SK Hynix. In Deutschland ist der deutsche Halbleiterhersteller Infineon mit einem Umsatz von über zehn Milliarden Euro führend. Damit ist das Halbleiter-Unternehmen nach weltweitem Umsatz deutlich kleiner als etwa Intel oder Samsung. Weltweit übersteigt die Nachfrage nach Halbleitern momentan das Produktionsvolumen und sorgt für Lieferengpässen und lange Wartezeiten auf Seiten der Kunden. Hierbei ist besonders die Autoindustrie betroffen und der Mangel an elektronischen Bauteilen führt weltweit zu stillstehenden Bändern in den Fabriken. Die führenden Hersteller für Halbleiterprodukte reagierten auf die rasant steigende Nachfrage und erhöhten in der Folge ihre Produktion und planen neue Werke zur Herstellung von Halbleitern. Dennoch wird laut Experten der Branche der Halbleitermangel bis mindestens 2023 anhalten. Der Halbleitermangel machte die Abhängigkeit europäischer Firmen vor allem von Taiwan und Südkorea, die führend bei der Produktion technisch anspruchsvoller Chips sind, deutlich. Dies soll der „Chips Act“ der Europäischen Kommission ändern. Bis 2030 soll mehr als 43 Milliarden Euro in die Chip-Industrie fließen und so der Anteil an der weltweiten Chipproduktion von heute zehn auf dann 20 Prozent verdoppelt werden.

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