Statistiken zu Österreich

Die Republik Österreich ist ein Staat in Mitteleuropa. Der Name leitet sich vom althochdeutschen "Ostarrichi" ("Ostreich") ab, einer Region, die ursprünglich im Osten von Bayern lag und im Jahr 1156 als Herzogtum Österreich unabhängig wurde. Häufig wird bis heute auch die lateinische Entsprechung "Austria" benutzt. Österreich ist in neun Bundesländer untergliedert. Die Landschaft lässt sich grob unterteilen in die Alpen im Westen und Süden, die über 60 Prozent der Landesfläche bedecken, die Böhmische Masse im Nordosten und die Ebenen entlang der Donau sowie im Südosten des Landes.


Die Bevölkerung von Österreich betrug Anfang 2017 rund 8,8 Millionen Menschen. In der EU liegt Österreich damit auf Rang 15 von 28 Staaten. Die größten Städte sind Wien, Graz und Linz. Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, 2016 mit 0,8 Prozent allerdings schwächer als in den Vorjahren. Das Wachstum ist überwiegend auf die vermehrte Zuwanderung zurückzuführen. Ansonsten zeigt sich, wie in anderen Industrieländern, auch in Österreich ein demografischer Wandel mit einem steigenden Bevölkerungsanteil von Senioren sowie weniger jungen Menschen und daraus resultierend einem höheren Durchschnittsalter von 42,3 Jahren (2016). Dazu trägt auch die hohe Lebenserwartung bei, die für im Jahr 2015 Neugeborene bei 83,6 (Frauen) bzw. 78,6 Jahren (Männer) lag.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich betrug 2016 rund 349,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet Platz zehn unter den EU-Staaten. Rechnet man das BIP auf die Einwohnerzahl um, belegt das Land mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von 39.990 Euro Platz sieben in der EU und Rang 15 weltweit. Das Wirtschaftswachstum in Österreich betrug im Jahr 2016 1,5 Prozent und lag damit im unteren Drittel der EU-Länder, war aber immerhin höher als 2015 mit 1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote in Österreich lag 2016 bei 9,1 Prozent nach nationaler und 6 Prozent nach internationaler Definition. Damit veränderte sie sich nur wenig gegenüber dem Vorjahr (9,1 bzw. 5,7 Prozent). Im EU-Vergleich befindet sich Österreich hier im besten Drittel. Die Arbeitslosenzahl betrug rund 357.310 Personen nach nationaler und 270.000 nach internationaler Zählweise. Dem standen circa 4,2 Millionen Erwerbstätige gegenüber.

Die Inflationsrate in Österreich lag im Jahr 2016 bei 0,9 Prozent nach nationaler Berechnung und damit auf Vorjahresniveau. Die Lebenshaltungskosten sind relativ hoch: Das Preisniveau in Österreich lag 2015 rund 5 Prozent über dem Schnitt der EU-Staaten und damit auch höher als in den Nachbarländern Deutschland und Italien.

Im Jahr 2016 exportierte Österreich Waren im Wert von rund 131,2 Milliarden Euro und importierte Güter für circa 135,6 Milliarden Euro. Die Handelsbilanz ist seit Jahren negativ, d.h. es werden Defizite erwirtschaftet. Der mit Abstand wichtigste Handelspartner sowohl beim Export als auch beim Import ist Deutschland.

Die Staatsverschuldung von Österreich betrug 2016 rund 295,7 Milliarden Euro, was einer Schuldenquote von 84,6 Prozent des BIP entsprach. Während der absolute Schuldenstand damit einen neuen Höchststand erreichte, ging die Quote im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück. Im europäischen Vergleich liegt Österreichs Verschuldung im Mittelfeld unter der durchschnittlichen Verschuldung in der Euro-Zone, aber über jener der EU-Staaten insgesamt. Das Staatsdefizit betrug 2016 rund 5,4 Milliarden Euro und die entsprechende Defizitquote 1,6 Prozent des BIP. Dies bedeutete jeweils einen Anstieg gegenüber 2015.

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