Zwei EU-Länder, Ungarn und Bulgarien, haben Donald Trumps Einladung angenommen, am neu gegründeten Friedensrat unter US-Führung teilzunehmen. Die Gruppe von insgesamt 28 Ländern trifft sich heute zum ersten Mal in Washington D.C. Während Ungarn die Mitgliedsschaft bereits ratifiziert hat, steht dies in Bulgarien wegen eines Regierungswechsels noch aus. Deswegen kann das Land beim heutigen Treffen nicht mit abstimmen. Es wird allerdings vom Board of Peace als Gründungsmitglied aufgelistet.
Generell zeigen andere EU-Länder aber weniger Interesse an einer Mitgliedsschaft, wie eine Recherche von Euractiv zeigt. Zwölf EU-Länder haben eine Teilnahme abgesagt bzw. sich gegen eine Mitgliedschaft ausgesprochen. Fünf weitere wurden nicht eingeladen. Unter diesen sagte Litauen ebenfalls, es hätte kein Interesse, während Dänemark im Kontext des Streits mit den USA zum Thema Grönland wohl auch keine Ambitionen hegt.
Zypern, Griechenland, Italien, Rumänien und die Slovakei schicken Beobachter zum Treffen. Unklar ist die Position Maltas, der Niederlande, ebenfalls im Kontext eines Regierungswechsels, sowie Portugals, das sagte, es sei an einer Diskussion ausschließlich zum Thema Gaza-Streifen interessiert.





















