Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation ist die Social-Media-Nutzung von jedem zehnten Jugendlichen problematisch. Das heißt dass auf 11 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen mindestens sechs der neun Symptome der Social Media Disorder Scale zutreffen. Dazu zählen beispielsweise nicht mit der Social-Media-Nutzung aufhören zu können, fehlende anderweitige Interessen, Schlafstörungen sowie Beeinträchtigungen der schulischen Leistungen oder der Haushaltspflichten.
In Rumänien (22 Prozent), Bulgarien (17 Prozent) und Irland (15 Prozent) war der Anteil der problematischen Nutzung am höchsten. Unter 15-jährigen Mädchen lag der Anteil problematischer Nutzung durchschnittlich sogar bei 14 Prozent.
Zusätzlich wurde bei 12 Prozent der Jugendlichen anhand einer ähnlichen Skala, der Internet Gaming Disorder Scale, Gefährdung für problematisches Online-Spielen festgestellt. Das Risiko war hier bei 11-jährigen sowie bei 13-jährigen Jungen mit 17 Prozent besonders hoch.
Ein Drittel der befragten Jugendlichen gab an, täglich online zu spielen. Außerdem sagten ein Viertel der Befragten, sie stünden in nahezu ständigem Kontakt mit engen Freunden online. Mehr als ein Drittel zeigten dieses Verhalten im Online-Kontakt mit Freunden und Bekannten generell. Hierbei hielten 37 Prozent der 15-jährigen Mädchen fast ständigen Kontakt mit ihren Freunden, verglichen mit 19–20 Prozent der 11-jährigen Jungen und Mädchen.
An der 2024 veröffentlichen Studie nahmen in den Jahren 2021 und 2022 rund 280.000 Elf-, Dreizehn- und Fünfzehnjährige in 44 vorwiegend europäischen Ländern teil.





















