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Armutsgefährdungsquote in Deutschland bis 2019

Im Jahr 2019 betrug die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 15,9 Prozent. Im gleichen Jahr waren in Westdeutschland rund 15,4 Prozent der Menschen von Armut bedroht. In Ostdeutschland waren es rund 17,9 Prozent. Besonders hoch war die Armutsgefährdungsquote im Bundesland Bremen. Hier lag sie bei über 20 Prozent. Am wenigsten von Armut bedroht waren im gleichen Jahr die Menschen, die in Baden-Württemberg und Bayern lebten.

Was ist die Armutsgefährdungsquote?

Die Armutsgefährdungsquote ist laut Quelle ein Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut und ist definiert als Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60 Prozent des Bundesmedians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Privathaushalten. Das Äquivalenzeinkommen ist ein auf der Basis des Haushaltsnettoeinkommens berechnetes bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushaltsmitglied. Es wird herangezogen, um die Einkommen unterschiedlich großer Haushalte vergleichbar zu machen und ergibt sich aus der Summe der Einkommen aller Haushaltsmitglieder, welche anschließend durch einen Wert dividiert wird, der üblicherweise anhand der "neuen OECD-Äquivalenzskala" bestimmt wird. Die Armutsgrenze liegt bei 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Nettoeinkommens der Bevölkerung in Privathaushalten.

Armutsgefährdungsquote in Deutschland von 2005 bis 2019

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Quelle

Statistisches Bundesamt

Veröffentlichungsdatum

August 2020

Region

Deutschland

Erhebungszeitraum

2005 bis 2019

Hinweise und Anmerkungen

Ergebnisse des Mikrozensus. Ab 2011 basiert die Hochrechnung auf den fortgeschriebenen Ergebnissen des Zensus 2011. Durch Effekte der Umstellung auf eine neue Stichprobe im Berichtsjahr 2016 sowie durch Sondereffekte im Kontext der Bevölkerungsentwicklung ist die Vergleichbarkeit der Mikrozensusergebnisse ab dem Berichtsjahr 2016 mit den Vorjahren eingeschränkt. Berechnungen durch IT.NRW

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