Deutschland erzeugte von Januar bis September 2026 deutlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien als die USA und China. Ihr Anteil lag bei 60,6 Prozent, gegenüber 37,9 Prozent in China und 27 Prozent in den USA. Damit setzt sich Deutschland im Vergleich der drei Länder klar ab. Die Ember-Daten sind teilweise geschätzt oder vorläufig und könnten später noch revidiert werden.
Getragen wird der Vorsprung vor allem von Windkraft und Solarenergie. Beide Quellen kamen in Deutschland auf 25,9 beziehungsweise 23,9 Prozent der Stromerzeugung. In China blieb Kohle mit 53,4 Prozent die wichtigste Quelle, während Wasserkraft mit 12,8 Prozent den größten erneuerbaren Einzelbeitrag leistete. In den USA dominierte dagegen Gas mit 40,2 Prozent.
China baut seine Kohlekraftwerke aktuell weiter aus. Das Land installiert Jahr für Jahr mehr neue Kraftwerke als es vom Netz nimmt. Laut Global Coal Plant Trackers hat China seine Kohle-Kapazitäten durch den Bau neuer Kraftwerke zuletzt deutlich erweitert. Die USA setzen hingegen stark auf Gas, weil das Land über große eigene Erdgasvorkommen, eine ausgebaute Infrastruktur und viele flexible Gaskraftwerke verfügt.





















