In drei deutschen Volkswagen-Werken könnte Anfang der 2030er-Jahre die Fahrzeugproduktion enden. Nach einem internen Konzept, über das die WirtschaftsWoche im September 2026 berichtete, soll die Fertigung in Emden und Zwickau im Jahr 2031 auslaufen, in Hannover 2032. Die Nachfolgemodelle sollen demnach andernorts gebaut werden: der Nachfolger des ID.4 in Mladá Boleslav, der des Audi Q4 e-tron in Bratislava und eine neue Elektro-Transporterfamilie in Poznań. Laut den Beschäftigtenzahlen für 2025 arbeiteten in Hannover 14.200 Menschen, in Emden und Zwickau jeweils 8.000.
Die Grafik zeigt Beschäftigte an zehn ausgewählten deutschen Volkswagen-Werken, darunter Fahrzeug-, Komponenten- und Motorenwerke sowie das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover. Das größte ist Wolfsburg mit 60.500 Beschäftigten im Jahr 2025, gefolgt von Hannover und Kassel mit 13.500. Ein Zubehörstandort bei Frankfurt zählt nicht zu den Werken.
Eine endgültig beschlossene Schließung dieser drei Werke lässt sich daraus nicht ableiten: Das zitierte Papier spricht vom geplanten Produktionsende und von Verlagerungen, nicht davon, dass sämtliche Standorte geschlossen oder alle dortigen Arbeitsplätze wegfallen. Volkswagen kommentierte die Berichte über die internen Planungen laut auto motor und sport nicht; die IG Metall widersprach ausdrücklich dem Eindruck, Werksschließungen seien bereits endgültig beschlossen.















