Bei Finanz-Tools, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, halten sich die Deutschen zurück. Nur 34 Prozent der Befragten sind solchen Anwendungen gegenüber offen eingestellt. Gemeint sind Tools für Budgetierung, Investitionen oder Finanzplanung. Im Vereinigten Königreich liegt der Anteil mit 48 Prozent deutlich höher. In den USA haben 46 Prozent der Befragten angegeben offen dafür zu sein, KI-basierte Finanz-Tools zu nutzen. Die Umfrage ist Teil der Statista Consumer Insights.
Die Daten zeigen zudem deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So äußerten in Deutschland 40 Prozent der Männer aber nur 28 Prozent der Frauen Offenheit gegenüber solchen Angeboten. Auch im Vereinigten Königreich und in den USA ist die Zustimmung unter Männern höher als unter Frauen. Dies könnte damit zusammenhängen, dass Frauen KI-Tools als risikoreicher wahrnehmen. Und Studien zur Risikobereitschaft haben in vielen Fällen gezeigt, dass Männer im Durchschnitt eher finanzielle Risiken eingehen als Frauen. Diese Ergebnisse könnten auch erklären, warum Männer deutlich häufiger als Frauen Kapitalbeteiligungen und Kryptowährungen besitzen oder nutzen.
Statista Consumer Insights sind ein datenbasiertes Marktforschungs- und Analyse-Tool auf Basis großer, repräsentativer Online-Befragungen in vielen Ländern, das detaillierte Informationen zu Konsumverhalten, Einstellungen, Mediennutzung, Markenwahrnehmung und Zielgruppen liefert. Unternehmen, Agenturen, Marktforscher und Strategen nutzen dieses Angebot, um Zielgruppen zu definieren, Märkte und Marken zu vergleichen, Trends zu beobachten und Kampagnen oder Produktstrategien gezielt auf bestimmte Konsumentensegmente auszurichten.





















