Fast fünf Milliarden Euro ist der deutsche Markt für Computer- und Videospiele schwer, wie Zahlen von game, dem Verband der Games-Branche, zeigen. Dabei machen die Spiele an sich nur noch einen kleinen Teil der Erlöse aus. Das war noch vor kurzer Zeit anders, wie der Blick auf die Statista-Grafik verdeutlicht. Standen Downloads oder physische Kopien von Games 2019 noch etwas mehr 30 Prozent des Umsatzes aus, waren es zuletzt nur noch halb so viel. Dass Datenträger überhaupt noch ein Ding sind, liegt daran, dass CDs oder Speichersticks bei Konsolen noch weitgehend normal sind. Allerdings hat Sony gerade erst angekündigt, dass die Produktion physischer Discs im Januar 2028 beendet werde soll. Ein weitere Aspekt, den es hier zu beachten gilt ist der Aufstieg des Smartphones als Gaming-Plattform. Spiele sind hier meist kostenfrei, bieten aber die Möglichkeit im Spiel Upgrades mit echtem Geld zu kaufen. Diese In-Game- oder In-App-Käufe waren zusammen mit Abo-Gebühren zuletzt für über 80 Prozent des Spieleumsatzes verantwortlich.
Computer- und Videospielen
Wie wichtig sind Spiele-Downloads und -Datenträger für den Umsatz?




















