Rund 150.000 Influenzafälle wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) seit Ende September 2025 gemeldet. Damit fällt die laufende Grippesaison (40. KW eines Jahres bis zur 20. KW des Folgejahres) schwerer aus al in den beiden Vorjahren. "Seit Beginn der Grippewelle in der 48. KW 2025 werden überwiegend Influenza A(H3N2)-Viren nachgewiesen, seltener Influenza A(H1N1)pdm09-Viren", schreibt das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht.
Die heftigste Grippesaison der letzten Jahre fand im Winter 2022/2023 statt. Damals wurden dem RKI allein von der 40. bis zur 49. Kalenderwoche 2022 über 100.000 Influenzafälle gemeldet - bis zur 20 Kalenderwoche 2023 sollten es über 290.000 werden. Dagegen hatte die Grippe in den ersten beiden Pandemie-Jahren kaum eine Rolle gespielt, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeigt.
Die hier abgebildeten Fallzahlen beinhalten nur die laborbestätigten Fälle, die dem RKI über ein Netz von Sentinelpraxen gemeldet werden. Tatsächlich liegt die Fallzahl deutlich höher. Bezogen auf alle akuten Atemwegserkrankungen mit Fieber, Husten oder Halsschmerzen geht das Institut aktuell von etwa 7,2 Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Häufig gestellte Fragen zur Grippe beantwortet das RKI auf seiner Webseite.


















