Die Formel 1 startet an diesem Wochenende in ihre 75. Saison. Bereits von Anfang an dabei ist die Scuderia Ferrari. Der traditionsreiche Rennstall aus dem italienischen Maranello zählt rund 1.098 Rennstarts und sah bei knapp einem Viertel davon als erster die karierte Flagge. Den zweiten Platz der Konstrukteure mit den meisten Rennteilnahmen belegt McLaren. Das 1965 von dem neuseeländischen Rennfahrer Bruce McLaren gegründete Rennsport-Team kommt auf 970 Rennstarts und einer Siegquote von 19,5 Prozent. Vervollständigt wird das Podium von Williams Racing mit 826 Starts und 13,8 Prozent Siegen. Die drei Traditionsteams haben einen deutlichen Abstand zu anderen Rennställen, wie die Statista-Grafik zeigt. Das liegt vor allem an ihrer Langlebigkeit. Ferraris erster Grand Prix fand 1950 statt, McLaren kam im Jahr 1966 dazu und Williams schließlich in 1977. Mit einigen Ausnahmen sind die drei bis heute aktiv und sammeln weiterhin Rennstarts und -siege.
Mit Red Bull Racing und Mercedes finden sich in den Top zehn der traditionsreichsten Rennställe auch zwei Teams aus der jüngeren F1-Vergangenheit wieder. Sie liegen momentan zwischen 300 und 400 Rennen haben dafür aber deutlich höhere Siegquoten als der Rest der Liste. Besonders Mercedes Bilanz kann sich sehen lassen: Das deutsche Motorsportteam konnte bisher 40 Prozent aller Grandes Prix an denen sie teilgenommen haben gewinnen. Red Bull hat, dank ihrem Vorzeigefahrer Max Verstappen, vor allem in den vergangenen vier Jahren Siege und Weltmeistertitel sammeln können. Ob der Niederländer 2025 seinen fünften Titel in Folge gewinnen kann bleibt abzuwarten.
Besonders groß wird die Konkurrenz in diesem Jahr in Form von Ferrari und McLaren sein. In der Konstrukteurswertung unterlag Red Bull den beiden Konkurrenten schon letzte Saison. Zudem haben sich die "Tifosi" im Fahrerlager mit dem siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton verstärkt. Als der Wechsel von seinem langjährigen Partner Mercedes zu Ferrari 2024 bekannt wurde, sorgte das für ein riesiges Beben in der Formel-1-Welt. Ob Hamilton seinem Ruf gerecht werden kann und Ferrari zu neuem Glanz verhilft, wird sich aber erst im Verlauf der Saison zeigen.