Statistiken zu Ferrari

Im Dezember 1929 als reiner Rennstall gegründet, machte das italienische Unternehmen Ferrari in seinen Anfängen einen eher unscheinbaren Eindruck. Rennstallgründer und Namensgeber Enzo Ferrari trainierte und betreute mit seinem Team die Rennfahrer, während der Partner und Automobilhersteller Alfa Romeo die entsprechenden Fahrzeuge stellte.

Vom Rennsport zum Privatkunden

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1947, begann Ferrari unter Aufsicht und Vision des Firmengründers und ehemaligen Rennfahrers Enzo schließlich die Produktion eigener Rennwagen, die noch im Mai desselben Jahres erste Siege verbuchen konnten. Seither ist der Name Ferrari aus dem Motorsport, insbesondere der Formel 1, nicht mehr wegzudenken. Die Scuderia Ferrari fuhr jedes der großen Rennen mit und konnte sich spätestens durch wie Fahrer Michael Schumacher oder Sebastian Vettel wieder an der Spitze des Automobilrennsports etablieren.
Verbunden war die Geschichte stets mit Erfolg bei Motorsport-Fans. Neben dem Bau seiner rasanten Rennwagen setzt Ferrari seit jeher auch auf die Produktion eleganter und vor allem kraftvoller Luxuskarosserien für Privatliebhaber. Im Jahr 2020 verkaufte Ferrari rund 9.100 dieser Fahrzeuge. Besonders beliebt waren die Autos dabei vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika. So machte der Absatz der in den USA verkauften Fahrzeuge aus dem Hause Ferrari zu diesem Zeitpunkt etwa 26 Prozent des Gesamtwerts aus. Daneben entfielen etwa 17 Prozent der Verkäufe auf den asiatisch-pazifischen Raum. Insgesamt konnte das Unternehmen 2020 einen Umsatz von circa 3,46 Milliarden Euro generieren. Das EBIT lag bei etwa 716 Millionen Euro.

Zwischen Triumph und Tragödie

Doch Ruhm und Erfolg Ferraris gingen auch mit einigen Skandalen umher. So war Enzo Ferrari selbst dafür bekannt, seine Fahrer oftmals gezielt gegeneinander auszuspielen oder aber ohne Rücksicht auf deren Sicherheit zu waghalsigen Fahrmanövern in halsbrecherischen Tempi zu motivieren. Zur Geschichte des Unternehmens gehören so neben den zahlreichen Erfolgen in der Konstrukteurswertung und bei den Rennen auch tragische Unfälle, bei denen Fahrer verstarben.

Vor allem bei Männern beliebt

In Deutschland waren zu Anfang des Jahres 2020 knapp 11.000 Pkw des italienischen Automobilherstellers zugelassen. Besonders beliebt waren die Fahrzeuge dabei in Bayern. Mehr als 2.800 dieser Sportwagen befanden sich hier im Besitz zahlreicher Liebhaber. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts sind unter den Ferrari-Halter vergleichsweise wenig junge und weibliche Personen zu finden, weniger als ein Prozent der Halter war jünger als 30 Jahre.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Ferrari" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Ferrari in Deutschland

Ferrari in der Formel 1

  • WM-Titel
    16
  • WM-Punkte
    9.285,12
  • Rennsiege
    238

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten {amountStatistics} Statistiken aus dem Thema "Ferrari".

Ferrari

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Statistiken zu Ferrari

Im Dezember 1929 als reiner Rennstall gegründet, machte das italienische Unternehmen Ferrari in seinen Anfängen einen eher unscheinbaren Eindruck. Rennstallgründer und Namensgeber Enzo Ferrari trainierte und betreute mit seinem Team die Rennfahrer, während der Partner und Automobilhersteller Alfa Romeo die entsprechenden Fahrzeuge stellte.

Vom Rennsport zum Privatkunden

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1947, begann Ferrari unter Aufsicht und Vision des Firmengründers und ehemaligen Rennfahrers Enzo schließlich die Produktion eigener Rennwagen, die noch im Mai desselben Jahres erste Siege verbuchen konnten. Seither ist der Name Ferrari aus dem Motorsport, insbesondere der Formel 1, nicht mehr wegzudenken. Die Scuderia Ferrari fuhr jedes der großen Rennen mit und konnte sich spätestens durch wie Fahrer Michael Schumacher oder Sebastian Vettel wieder an der Spitze des Automobilrennsports etablieren.
Verbunden war die Geschichte stets mit Erfolg bei Motorsport-Fans. Neben dem Bau seiner rasanten Rennwagen setzt Ferrari seit jeher auch auf die Produktion eleganter und vor allem kraftvoller Luxuskarosserien für Privatliebhaber. Im Jahr 2020 verkaufte Ferrari rund 9.100 dieser Fahrzeuge. Besonders beliebt waren die Autos dabei vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika. So machte der Absatz der in den USA verkauften Fahrzeuge aus dem Hause Ferrari zu diesem Zeitpunkt etwa 26 Prozent des Gesamtwerts aus. Daneben entfielen etwa 17 Prozent der Verkäufe auf den asiatisch-pazifischen Raum. Insgesamt konnte das Unternehmen 2020 einen Umsatz von circa 3,46 Milliarden Euro generieren. Das EBIT lag bei etwa 716 Millionen Euro.

Zwischen Triumph und Tragödie

Doch Ruhm und Erfolg Ferraris gingen auch mit einigen Skandalen umher. So war Enzo Ferrari selbst dafür bekannt, seine Fahrer oftmals gezielt gegeneinander auszuspielen oder aber ohne Rücksicht auf deren Sicherheit zu waghalsigen Fahrmanövern in halsbrecherischen Tempi zu motivieren. Zur Geschichte des Unternehmens gehören so neben den zahlreichen Erfolgen in der Konstrukteurswertung und bei den Rennen auch tragische Unfälle, bei denen Fahrer verstarben.

Vor allem bei Männern beliebt

In Deutschland waren zu Anfang des Jahres 2020 knapp 11.000 Pkw des italienischen Automobilherstellers zugelassen. Besonders beliebt waren die Fahrzeuge dabei in Bayern. Mehr als 2.800 dieser Sportwagen befanden sich hier im Besitz zahlreicher Liebhaber. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts sind unter den Ferrari-Halter vergleichsweise wenig junge und weibliche Personen zu finden, weniger als ein Prozent der Halter war jünger als 30 Jahre.

Interessante Statistiken

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