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Statistiken zu Ferrari

Im Dezember 1929 als reiner Rennstall gegründet, machte das italienische Unternehmen Ferrari in seinen Anfängen einen eher unscheinbaren Eindruck. Rennstallgründer und Namensgeber Enzo Ferrari trainierte und betreute mit seinem Team die Rennfahrer, während der Partner und Automobilhersteller Alfa Romeo die entsprechenden Fahrzeuge stellte.

Vom Rennsport zum Privatkunden

Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1947, begann Ferrari unter Aufsicht und Vision des Firmengründers und ehemaligen Rennfahrers Enzo schließlich die Produktion eigener Rennwagen, die noch im Mai desselben Jahres erste Siege verbuchen konnten. Seither ist der Name Ferrari aus dem Motorsport, insbesondere der Formel 1, nicht mehr wegzudenken. Die Scuderia Ferrari fuhr jedes der großen Rennen mit und konnte sich spätestens durch wie Fahrer Michael Schumacher oder Sebastian Vettel wieder an der Spitze des Automobilrennsports etablieren.
Verbunden war die Geschichte stets mit Erfolg bei Motorsport-Fans. Neben dem Bau seiner rasanten Rennwagen setzt Ferrari seit jeher auch auf die Produktion eleganter und vor allem kraftvoller Luxuskarosserien für Privatliebhaber. Im Jahr 2021 verkaufte Ferrari rund 11.155 dieser Fahrzeuge. Dies stellt einen Höchstwert dar. Besonders beliebt waren die Autos dabei vor allem in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika. So machte der Absatz der in den USA verkauften Fahrzeuge aus dem Hause Ferrari zu diesem Zeitpunkt etwa 25 Prozent des Gesamtwerts aus. Daneben entfielen etwa 17 Prozent der Verkäufe auf den asiatisch-pazifischen Raum. Insgesamt konnte das Unternehmen 2021 einen Umsatz von circa 4,27 Milliarden Euro generieren. Das EBIT lag bei etwa 1,08 Milliarden Euro.

Zwischen Triumph und Tragödie

Doch Ruhm und Erfolg Ferraris gingen auch mit einigen Skandalen umher. So war Enzo Ferrari selbst dafür bekannt, seine Fahrer oftmals gezielt gegeneinander auszuspielen oder aber ohne Rücksicht auf deren Sicherheit zu waghalsigen Fahrmanövern in halsbrecherischen Tempi zu motivieren. Zur Geschichte des Unternehmens gehören so neben den zahlreichen Erfolgen in der Konstrukteurswertung und bei den Rennen auch tragische Unfälle, bei denen Fahrer verstarben.

Vor allem bei Männern beliebt

In Deutschland waren zu Anfang des Jahres 2021 rund11.900 Pkw des italienischen Automobilherstellers zugelassen. Besonders beliebt waren die Fahrzeuge dabei in Bayern. Mehr als 3.000 dieser Sportwagen befanden sich hier im Besitz zahlreicher Liebhaber. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts sind unter den Ferrari-Halter vergleichsweise wenig junge und weibliche Personen zu finden, weniger als ein Prozent der Halter war jünger als 30 Jahre.

Elektroauto bei Ferrari ist Zukunftsmusik

Der Markt für Elektromobilität sorgt weltweit für wachsendes Interesse und Umsatzmöglichkeiten. Von den im Jahr 2021 insgesamt über 4,82 Millionen abgesetzten Batterieelektroautos, wurden die meisten in der Region Asien-Pazifik umgesetzt. In Europa gilt Deutschland als Vorreiter in Sachen Neuzulassungen von Elektroautos. Es sind vor allem die Automarken Tesla und Volkswagen, die zurzeit den Markt für E-Autos dominieren. Dies spiegelt sich unter anderem in den Verkaufszahlen von Elektroautos der beiden Marken wider. Ferrari hingegen zählt aktuell noch nicht zu den Marken, die Elektroautos absetzen. Das Unternehmen setzt nach eigenen Angaben auf eine disziplinierte Elektrifizierungsstrategie und lässt sich daher mehr Zeit als andere Autohersteller. Auf der Jahreshauptversammlung 2021 kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende John Elkann den ersten E-Ferrari für 2025 an.

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 33 Statistiken aus dem Thema "Ferrari".

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