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Statistiken zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes oder einer Region. Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt von Österreich rund 375,6 Milliarden Euro; in der EU steht man damit an neunter Stelle. Das Bundesland mit der stärksten Wirtschaftskraft war Wien mit circa 95,7 Milliarden Euro und 25,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung; am wenigsten erwirtschaftete hingegen das Burgenland mit etwa 9 Milliarden Euro und einem Anteil von 2,4 Prozent.

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Statistik: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Österreich | Statista Einen anderen Blickwinkel als die absoluten Werte bietet die Umrechnung der Wirtschaftskraft auf die Einwohnerzahl, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Dieses lag in Österreich 2020 bei rund 42.100 Euro; das bedeutete Rang sieben unter den EU-Ländern. Von den Bundesländern erzielte Salzburg mit 50.400 Euro pro Kopf den höchsten Wert; am unteren Ende der Skala stand hingegen wiederum das Burgenland mit 30.600 Euro. Darüber hinaus kann das BIP in Relation zur Anzahl der Erwerbstätigen gesetzt werden, was auch als Maß für die Arbeitsproduktivität gilt.

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts

Wenn allgemein von Wirtschaftswachstum die Rede ist, so ist damit in der Regel die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gemeint, das auch die Preisentwicklung berücksichtigt. Im Jahr 2020 sank die Wirtschaftsleistung in Österreich aufgrund der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung um -6,6 Prozent und damit so stark wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Für 2021 sagen Prognosen Wachstumsraten zwischen 1,5 und 3,8 Prozent voraus, die aber noch nicht das Vorkrisenniveau wiederherstellen werden. Von den Bundesländern kam das Burgenland mit -4,7 Prozent noch am besten durch die Krise, während sie das besonders vom Tourismus abhängige Tirol mit -8,7 Prozent am härtesten traf.

Bruttowertschöpfung

Statistik: Verteilung der Bruttowertschöpfung in Österreich nach Wirtschaftssektoren | Statista Eng verwandt mit dem Bruttoinlandsprodukt ist die Bruttowertschöpfung, die als Maß für den Beitrag einzelner Branchen und Sektoren zur Wirtschaftsleistung herangezogen wird. Die Wertschöpfung aller Branchen bzw. aller wirtschaftlichen Sektoren ergibt die Wertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft, was nach Berichtigungen dem BIP entspricht. Im langjährigen Vergleich der Wirtschaftsstruktur von Österreich zeigt sich eine zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors, der 2020 rund 70,3 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachte (Tertiärisierung). Die größte Bruttowertschöpfung aller Branchen erwirtschafteten die öffentliche Verwaltung inkl. dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen mit circa 63 Milliarden Euro, das Verarbeitende Gewerbe nebst Bergbau mit etwa 60,3 Milliarden Euro und der Handel mit gut 38,2 Milliarden Euro. Diese drei Branchen zusammen machten 48 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Österreich aus. Das Branchenwachstum war im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit preisbereinigten 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr am höchsten; heftige Einbußen musste hingegen pandemiebedingt vor allem das Gastgewerbe mit -35,2 Prozent hinnehmen.

Wichtige Kennzahlen

Die wichtigsten Kennzahlen liefern Ihnen eine kompakte Zusammenfassung des Themas "Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich" und bringen Sie direkt zu den zugehörigen Statistikseiten.

Bruttoinlandsprodukt

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts

Bruttowertschöpfung

Interessante Statistiken

In den folgenden 4 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 26 Statistiken aus dem Thema "Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich".

Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich

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Statistiken zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Österreich

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) bezeichnet den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb der Landesgrenzen hergestellt werden und dem Endverbrauch dienen. Es gilt als wichtiger Indikator für die Wirtschaftskraft eines Landes oder einer Region. Im Jahr 2020 betrug das Bruttoinlandsprodukt von Österreich rund 375,6 Milliarden Euro; in der EU steht man damit an neunter Stelle. Das Bundesland mit der stärksten Wirtschaftskraft war Wien mit circa 95,7 Milliarden Euro und 25,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung; am wenigsten erwirtschaftete hingegen das Burgenland mit etwa 9 Milliarden Euro und einem Anteil von 2,4 Prozent.

Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Statistik: Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf in Österreich | Statista Einen anderen Blickwinkel als die absoluten Werte bietet die Umrechnung der Wirtschaftskraft auf die Einwohnerzahl, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf. Dieses lag in Österreich 2020 bei rund 42.100 Euro; das bedeutete Rang sieben unter den EU-Ländern. Von den Bundesländern erzielte Salzburg mit 50.400 Euro pro Kopf den höchsten Wert; am unteren Ende der Skala stand hingegen wiederum das Burgenland mit 30.600 Euro. Darüber hinaus kann das BIP in Relation zur Anzahl der Erwerbstätigen gesetzt werden, was auch als Maß für die Arbeitsproduktivität gilt.

Wachstum des Bruttoinlandsprodukts

Wenn allgemein von Wirtschaftswachstum die Rede ist, so ist damit in der Regel die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts gemeint, das auch die Preisentwicklung berücksichtigt. Im Jahr 2020 sank die Wirtschaftsleistung in Österreich aufgrund der Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung um -6,6 Prozent und damit so stark wie noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Für 2021 sagen Prognosen Wachstumsraten zwischen 1,5 und 3,8 Prozent voraus, die aber noch nicht das Vorkrisenniveau wiederherstellen werden. Von den Bundesländern kam das Burgenland mit -4,7 Prozent noch am besten durch die Krise, während sie das besonders vom Tourismus abhängige Tirol mit -8,7 Prozent am härtesten traf.

Bruttowertschöpfung

Statistik: Verteilung der Bruttowertschöpfung in Österreich nach Wirtschaftssektoren | Statista Eng verwandt mit dem Bruttoinlandsprodukt ist die Bruttowertschöpfung, die als Maß für den Beitrag einzelner Branchen und Sektoren zur Wirtschaftsleistung herangezogen wird. Die Wertschöpfung aller Branchen bzw. aller wirtschaftlichen Sektoren ergibt die Wertschöpfung der gesamten Volkswirtschaft, was nach Berichtigungen dem BIP entspricht. Im langjährigen Vergleich der Wirtschaftsstruktur von Österreich zeigt sich eine zunehmende Bedeutung des Dienstleistungssektors, der 2020 rund 70,3 Prozent der Bruttowertschöpfung ausmachte (Tertiärisierung). Die größte Bruttowertschöpfung aller Branchen erwirtschafteten die öffentliche Verwaltung inkl. dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen mit circa 63 Milliarden Euro, das Verarbeitende Gewerbe nebst Bergbau mit etwa 60,3 Milliarden Euro und der Handel mit gut 38,2 Milliarden Euro. Diese drei Branchen zusammen machten 48 Prozent der gesamten Bruttowertschöpfung in Österreich aus. Das Branchenwachstum war im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen mit preisbereinigten 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr am höchsten; heftige Einbußen musste hingegen pandemiebedingt vor allem das Gastgewerbe mit -35,2 Prozent hinnehmen.

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