Mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Menschen in Deutschland sind laut Statista Consumer Insights wegen ihrer finanziellen Zukunft besorgt. Dabei zeigt sich, dass Geldsorgen bei Frauen (40 Prozent) verbreiteter sind als bei Männern (35 Prozent). Warum ist das so? Frauen verdienen oft weniger als Männer und bekommen später auch eine entsprechend kleinere Rente. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor ist, dass Frauen Kinder bekommen und sich um deren Betreuung kümmern müssen. Selbst nachdem sie wieder in ihre Berufe zurückgekehrt sind, arbeiten sie oft nur in Teilzeit. Gleichzeitig steigt die finanzielle Abhängigkeit von ihren Vollzeit arbeitenden Partnern. In Finnland ist der Geschlechterunterschied bei finanzielle Sorgen am größten. Dabei gilt das nordeuropäische Land als eines der fortschrittlichsten in puncto Gleichstellung. Daraus lässt sich folgern, dass es noch andere Gründe geben muss als der weiter oben genannte. Schließlich gibt es auch Länder, in denen es gar keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt, wie die Beispiele Mexiko und Indien zeigen.
Persönliche Finanzen
Haben Frauen häufiger Geldsorgen als Männer?

Beschreibung
Die Grafik bildet den Anteil der Befragten ausgewählter Länder ab, die sich um ihre finanzielle Zukunft sorgen.











