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Statistiken zu Haushalten in Deutschland

Laut Statistischem Bundesamt zählt jede zusammen wohnende und eine wirtschaftliche Einheit bildende Personengemeinschaft als Haushalt bzw. Privathaushalt. Auch Personen, die allein wohnen und wirtschaften, wie zum Beispiel Einzeluntermieter, zählen nach dieser Definition als ein Haushalt. Zu einem Haushalt können verwandte und familienfremde Personen gehören (z.B. Hauspersonal). Gemeinschaftsunterkünfte gelten nicht als Haushalte, können aber Privathaushalte beherbergen (z.B. den Haushalt des Hausmeisters).

Immer mehr Single-Haushalte

In Deutschland gab es im Jahr 2021 nach dieser Definition rund 40,68 Millionen Haushalte. Dabei nahm die Zahl der Einpersonenhaushalte in Deutschland zwischen 1991 und 2019 insgesamt deutlich zu. Gab es im Jahr 1991 rund 11,38 Millionen Haushalte, in denen jeweils nur eine Person lebte, so waren es im Jahr 2019 ca. 17,07 Millionen. Im Jahr 2021 belief sich die Zahl auf 16,62 Millionen. Im Vergleich dazu hat sich die Zahl der Mehrpersonenhaushalte in Deutschland seit der Wiedervereinigung relativ stabil gehalten. Im Durchschnitt leben in einem Haushalt in Deutschland zur Zeit 2,02 Haushaltsmitglieder. 55 bis 64-Jährige stellen in Deutschland die größte Altersgruppe der Alleinlebenden in Haushalten.

Analog zur Bevölkerungszahl gibt es in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den anderen Bundesländern die meisten Haushalte. In Baden-Württemberg sind die Haushalte mit durchschnittlich 2,11 Personen am größten. In Berlin, Bremen und Hamburg leben im Durchschnitt die wenigsten Personen in einem Haushalt.

Wachsendes Einkommen und Vermögen in den Haushalten

In den vergangenen Jahren ist das verfügbare Einkommen der Haushalte in Deutschland kontinuierlich gewachsen. Dabei stieg nicht nur das Geldvermögen an, auch die Sachvermögen wie Immobilien, Autos oder andere Sachgegenstände konnten in den vergangenen Jahren gesteigert werden. 5,59 Millionen Haushalte in Deutschland verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen zwischen 1.500 bis unter 2.000 Euro.

Doch wofür wird das meiste Geld ausgegeben? Bei der Betrachtung der monatlichen Konsumausgaben geben die Haushalte in Deutschland das meiste Geld für Wohnen und Energie aus - der durchschnittliche Anteil stieg in den vergangenen Jahren auf über 36 Prozent. Deutsche Haushalte legen sich zudem große Summen zur Seite. Im Corona-Krisenjahr 2020, das durch einen wirtschaftlichen und sozialen Lockdown geprägt war, gab es wenig Möglichkeiten, viel Geld auszugeben. Die Sparsumme privater Haushalte stieg in diesem Jahr auf fast 330 Milliarden Euro an (2021: 312 Milliarden), die Sparquote auf 16,1 Prozent (2021: 15 Prozent).

Interessante Statistiken

In den folgenden 3 Kapiteln finden Sie schnell zu den wichtigsten 25 Statistiken aus dem Thema "Haushalte in Deutschland".

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